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Bosch: Neue Geschäftseinheit für Industrie 4.0

von am 2. März, 2018
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Zum Jahresbeginn haben 500 Mitarbeiter der neuen Geschäftseinheit Bosch Connected Industry ihre Arbeit in Deutschland, Ungarn und China aufgenommen. Im neuen Bereich bündelt das Unternehmen Industrie 4.0-Aktivitäten, auch in den Bereichen Software und Services.

„Wir wollen das Potenzial der vernetzten Industrie optimal nutzen, dazu brauchen wir die bestmögliche Mannschaftsaufstellung“, erklärt Bosch-Geschäftsführer Dr. Stefan Hartung, der unter anderem die Fertigungskoordination und damit auch das Thema Industrie 4.0 verantwortet. Bis 2020 will die Unternehmensgruppe mit Industrie 4.0 insgesamt mehr als eine Milliarde Euro Zusatzumsatz erzielen.

Leiter des neuen Bereichs ist Ingenieur Dr. Stefan Aßmann. Er war zuvor unter anderem Werkleiter im In- und Ausland sowie Leiter des internen Sondermaschinenbaus bei Bosch. Unter seiner Führung wurden bereits zahlreiche Industrie 4.0-Lösungen umgesetzt, wie zum Beispiel der automatische Produktions-Assistent APAS.

Dieser „Roboterarm“ ist ein Assistenzsystem in der Produktion, das die direkte Zusammenarbeit mit dem Menschen ohne zusätzliche Schutzvorrichtung erlaubt. Aßmann berichtet direkt an Bosch-Geschäftsführer Hartung.

Viele Unternehmen stehen im Zuge des Übergangs zu einer vernetzten Fertigung vor der Frage, welche Lösung für bestimmte Bedarfe die richtige ist. Wie lassen sich beispielsweise Maschinen in einem über Jahrzehnte gewachsenen Produktionsumfeld effizient miteinander vernetzen? Antworten liefert die ebenfalls neu gegründete Einheit Bosch Industry Consulting.

Links:

www.bosch.com

iot.bosch.com

Die Digitalisierung und die Vernetzung verändern die Industrie im rasanten Tempo. Bild: Bosch

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