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Gefälschte Lager in Oldtimer-Werkstatt

von am 20. Dezember, 2018
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Auf den jüngsten Fälschungsfund in Deutschland wurden die Spezialisten von SKF durch den Tipp eines Restaurators aufmerksam: Der hatte von einem Händler ein Lager mit SKF Kennzeichnung erhalten – allerdings von einer Type, die das Unternehmen gar nicht im Sortiment führt.

Misstrauisch geworden, nahm der Restaurator per „Authenticate App“ Kontakt zu SKF auf. Mithilfe dieser App lassen sich Fotos von den Lagern ganz einfach an Spezialisten von SKF übermitteln, die sich um die Echtheitsprüfung kümmern. Schon wenige Stunden nach der Datenübermittlung stand fest, dass die Fotos tatsächlich gefälschte Lager zeigten.

Durch diesen Fund alarmiert, holte SKF zunächst die behördlichen Genehmigungen für eine Durchsuchung beim süddeutschen Händler ein. Auf dem Gelände des Händlers stießen die zuständigen Behördenvertreter dann auf ein regelrecht verwahrlostes Warenlager.

Sämtliche Wälzlager darin waren der Gefahr von Verschmutzung oder Schmierfett-Abbau ausgesetzt. Zudem stellte sich die Mehrzahl der vorgefundenen „SKF Lager“ als Fälschung heraus.

Im Endeffekt wanderten Tausende von gefälschten Lagern, überwiegend kleinere Größen, auf direktem Wege in die nächstgelegene Schrottpresse.

Links:

www.skf.de

„Leider sehen manche Fälschungen so täuschend echt aus, dass sie für ungeübte Augen kaum von unseren Originalen zu unterscheiden sind“, so ein Markenschutzbeauftragter von SKF. Deshalb empfiehlt das Unternehmen grundsätzlich, ausschließlich bei autorisierten SKF Vertragshändlern einzukaufen – und in eventuellen Zweifelsfällen die App zu nutzen. Bild: SKF

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