Anzeige
Anzeige

Mietmodelle punkten in der Gebäudetechnik

von am 14. März, 2018
Technische Anlagen

Gerade im Gebäudesektor gibt es große Einsparpotenziale. Das Problem: Kaum ein Unternehmen kann es sich leisten, alle paar Jahre Geräte und Maschinen auszutauschen, um vom technologischen Fortschritt zu profitieren. Die Lösung: Mietmodelle.

Für deutsche Unternehmen wird Energieeffizienz – insbesondere aufgrund des steigenden Kostendrucks – immer wichtiger. Laut IHK-Energiewende-Barometer 2017 haben 24 Prozent bereits diverse Energieeffizienzmaßnahmen durchgeführt, 38 Prozent berichteten von laufenden Projekten. „Dabei rücken auch bisher kaum beachtete Energiesparpotenziale in den Fokus“, erklärt Olaf Behrendt, Vertriebsleiter der pesContracting GmbH.

Ein interessantes Modell ist hierbei das sogenannte Energiespar-Contracting: Es nutzt die Effizienzgewinne moderner Technologien, um auf Betreiberseite Einsparungen zu realisieren – ohne Kapitaleinsatz und negative Auswirkungen auf den Cash Flow.

Das Modell basiert auf einer Einspar-Garantie: Die Dienstleistung des Contractors besteht in der Modernisierung technischer Anlagen, wodurch der Nutzer seine Energiekosten deutlich senken kann. Mit dem vertraglich zugesicherten Kostenüberschuss durch die neue Technik vergütet er den Dienstleister. „Die Zahlungen richten sich nach der tatsächlichen Senkung des Energieverbrauchs“, erläutert Behrendt.

Aus dem Energiespar-Contracting wurde das Pumpen-Energiespar-Concept pesConcept entwickelt mit vier Finanzierungsarten: kaufen, mieten, leasen oder Contracting. „Außer beim Kaufmodell ist die Modernisierung des Pumpensystems ohne Investitionskosten und Risiko möglich“, erläutert der Vertriebsexperte. Die Sanierung finanziert sich quasi von selbst: Die monatlichen Miet- oder Leasingraten sind niedriger als die monatlich eingesparten Energiekosten durch den Einsatz hocheffizienter Pumpen.

Links:

http://pesconcept.de/

Beim Kauf oder Mietkauf können Pumpenbetreiber noch bis 2020 von bis zu 30 Prozent staatlicher Förderung profitieren. Für die Sanierung von Heizungsumwälzpumpen oder Warmwasserzirkulationspumpen gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Zuschüsse bis maximal 25.000 Euro pro Antrag. Dadurch reduziert sich die Amortisationszeit für die Investitionen um ein Drittel. Ein weiterer Pluspunkt: pesConcept kümmert sich auch um den Antrag beim BAFA. Bild: pesConcept

Artikel als PDF herunterladen

Artikel per E-Mail versenden