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Rückbau von AKWs

von am 18. März, 2019
Mülheim-Kärlich

Bilfinger startet den Rückbau von Großkomponenten im RWE-Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich und setzt dabei auf ein neues Demontagekonzept, das besonders kosteneffizient sein soll.

Für das ehemalige Kernkraftwerk des RWE Konzerns in Mülheim-Kärlich übernimmt der Industriedienstleister den Abbau von zwei Dampferzeugern – und zwar mit einem deutschlandweit einmaligen Demontagekonzept.

Hierbei werden die jeweils 450 Tonnen schweren Dampferzeuger aus Stahl mit Sondermaschinen vor Ort vollständig zerlegt. Hierfür nutzt Bilfinger eine speziell entwickelte Zerlegetechnik, die den Abbau der Dampferzeuger im Einbauzustand ermöglicht – eine neue Technologie beim Rückbau von Kernkraftwerken.

Dieses Verfahren erspart kostenintensive Umbaumaßnahmen sowie aufwendige Spezialtransporte zu den Zerlegebetrieben. Für die Zerlegung der beiden schwergewichtigen Dampferzeuger mit einer Höhe von rund 25 Metern sowie einem Durchmesser von vier Metern benötigt das Unternehmen rund zwei Jahre.

Links:

www.bilfinger.com

Vor einem Jahr erstellte Bilfinger in Zusammenarbeit mit RWE zunächst die Antragsunterlagen. Das Umweltministerium Rheinland-Pfalz hatte die notwendige Genehmigung erteilt. Bild: Von Wolkenkratzer – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19863641

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