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Schweikert nimmt 1.000-t-Presse in Betrieb

von am 11. April, 2019
schuler presse

Alteingesessenes Familienunternehmen bei Heilbronn erweitert seine Kompetenzen in der Stanztechnologie mit einer 1.000-t-Presse von Schuler.

Die hohe Fertigungstiefe und das breite Produktportfolio sind es, was die Schweikert GmbH von anderen Unternehmen in der Blechbearbeitung unterscheidet. „Wir haben einen Werkzeugbau, ein Presswerk und eine Baugruppen-Montage“, zählt Timo Schweikert von der Geschäftsleitung auf. „Und alles greift ineinander.“

Ihre Kompetenzen in der Stanztechnologie hat die Firma mit Sitz in Lehrensteinsfeld bei Heilbronn nun mit einer 1.000 Tonnen starken Servopresse von Schuler deutlich ausgebaut.

„Wir haben 2007 das erste Mal richtig in Stanztechnologie investiert“, erzählt der Junior-Chef. „Das war eine 630-Tonnen-Presse eines anderen Herstellers. Wir haben dann viel Geschäft generiert und auch viel gelernt. Die Maschine ist mittlerweile jedoch ein wenig in die Jahre gekommen und wir befürchten, dass sie uns irgendwann ausfallen könnte. Deshalb waren wir für den nächsten Schritt bereit.“

Im März 2018 fiel die Wahl auf die neue Presse vom Typ MSD 1000, schon ein knappes Jahr später erfolgte die Übergabe.

„Schuler ist ein deutscher Hersteller, der Presse und Automation aus einer Hand liefert und über Service-Stützpunkte in der Nähe verfügt“, begründet Timo Schweikert die Entscheidung. „Wir haben zusätzlich einen Hotline-Vertrag mit Schuler abgeschlossen, damit sich der Service kurz auf die Anlage schalten kann, um Probleme zu beseitigen und vor allem auch deren Lösung zu erklären. Das funktioniert wirklich gut.“

Links:

www.schulergroup.com

Hauptsächlich ist Schweikert im Automobilsegment tätig, aber auch im Bereich Landmaschinen. „Wir liefern viele Teile für Traktoren“, erklärt Timo Schweikert. „Auch hier werden die Losgrößen immer kleiner, weil die Modellvielfalt immer größer wird. Deshalb ist es umso wichtiger, die Rüstzeiten zu reduzieren. Wir schaffen es mit der neuen Presse innerhalb weniger Minuten, auf ein anderes Produkt umzurüsten.“ Bild: Schuler

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