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Sicherheit beim Umgang mit Hydraulikschläuchen

von am 25. März, 2019
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Die Arbeit mit Hydraulikschläuchen ist gefährlich und die Gefahr steigt mit zunehmender Leistungsfähigkeit hydraulischer Systeme. Servicetechniker von Hydraulikunternehmen gehören aufgrund ihres ständigen Umgangs mit den Leitungen naturgemäß zu den gefährdetsten Personen für Unfälle. Der Hydraulikservice Pirtek setzt deshalb genau hier an.

Pirtek setzt sich europaweit für die weitere Professionalisierung im Umgang mit den Schlauchleitungen ein, allerdings gibt es bis dato noch klassischen Ausbildungsberuf zum Hydrauliker. Hier sieht der Hydraulikservice noch Handlungsbedarf und ergreift eine ganze Reihe von Maßnahmen zu mehr Arbeits-, Betriebs- und schlussendlich auch Rechtssicherheit im Umgang mit Hydraulikleitungen.

Informieren, qualifizieren, schützen …

… sind die drei Stufen der Pirtek Aktivitäten. Unternehmensinterner Dreh- und Angelpunkt ist die vor rund 10 Jahren geschaffene Abteilung „Health and Safety“ mit Sitz in Birmingham, die sich ausschließlich dem Gesundheitsschutz und der Arbeitssicherheit im Umgang mit Hydraulik widmet.

Einer der vielen Impulse, die hier ihren Ausgangspunkt hatten, war die Entwicklung des weltweit ersten Fluid Power Schutzhandschuhs im Jahr 2015. Dieser ist der weltweit erste Hydraulik-Schutzhandschuh, der vor Fluid-Einschüssen mit einem Druck bis zu 700 bar schützt.

2019 steht eine Neuauflage des Handschuhs zur Verfügung, der hinsichtlich Farbgebung und Materialelastizität weiterentwickelt wurde: Der neue Fluid Power Schutzhandschuh ist nun dank der Warnfarbe Gelb auch in dunkler Umgebung besser erkennbar und im Material noch flexibler und griffiger. Pirtek bietet den Handschuh auch zum Verkauf an.

Schulungszentrale bildet Servicetechniker aus

Neben der Entwicklung und dem Einsatz von spezieller Schutzausrüstung bildet Pirtek die eigenen Mitarbeiter aus. Pirtek MST (mobiler Servicetechniker) darf sich in Deutschland und Österreich nur nennen, wer zu Beginn seiner Tätigkeit eine zweiwöchige Ausbildung in der Kölner Schulungszentrale erfolgreich absolviert hat.

Das Thema Arbeitssicherheit wurde im Schulungsplan 2018/19 nochmals erweitert: Mittlerweile werden ganze 2,5 Tage lang nur die Gefahren und Risiken, die rund um Hydraulikschlauchleitungen bestehen, behandelt.

Infos und Praxisleitfaden für Fluid-Einschüsse

Ein weiteres Novum aus dem Hause Pirtek Deutschland und Österreich ist das Booklet „Fluid Injektion. Verletzung. Notfall“, das nun erstmals in deutscher Sprache vorliegt.

Die Informationsschrift beinhaltet zahlreiche Fakten und hilfreiche Informationen rund um die gefährlichen Fluideinschüsse, die bislang nur wenig Beachtung in der „Hydraulikwelt“ fanden.

Servicefahrzeuge mit Black Box

Ende 2018 hat Pirtek alle Servicefahrzeuge mit der sogenannten „Black Box“ ausgerüstet. Diese beinhaltet zahlreiche Hinweise für das sichere Arbeiten in unterschiedlichen Gefahrenbereichen und dient als Grundlage für eine Risikobeurteilung vor Ort.

Ziel dieser flächendeckenden Maßnahme ist zum einen die Ausrüstung der Servicetechniker mit diesem zusätzlichen „Sicherheits-Know-how“, zum anderen die Sensibilisierung der Techniker auf die vor Ort bestehenden individuellen Gefahren durch die Risikoanalyse. Die notwendige Erfassung der Gegebenheiten vor Ort erfordert das genaue Hinsehen des Technikers und schärft damit auch sein Gefahrenbewusstsein.

Links:

www.pirtek.de

„Black Box, Info-Booklet und die Weiterentwicklung des Schutzhandschuhs sind für Pirtek nur einige Maßnahmen, die darauf hinauslaufen, den Umgang mit gefährlichen Hydraulikschlauchleitungen auch in der Praxis zu verbessern. Was die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit der Etablierung der DGUV 113-020 begonnen hat“, so Erhard Milke, Operations Director Pirtek Deutschland und Österreich, „wollen wir in der Praxis fortführen und ausbauen.“ Bild: Pirtek

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