Anzeige
Anzeige

Sigfox Connect Nachlese

von am 17. Dezember, 2018
Christophe Fourtet

Sigfox-Mitbegründer Ludovic Le Moan offenbarte auf der Veranstaltung, auf der knapp 170 Aussteller ihre Produkte und Services rund um das IoT-Funknetzwerk vorstellten, dass das Netzwerk inzwischen 1 Milliarde Menschen weltweit abdecke. Damit sei es weltweit führend.

In der Pressekonferenz sagte Le Moan, dass das IoT keine Frage der Technologie sei und der Markt nur dann wirklich gedeihen werde, wenn die von den angeschlossenen Geräten extrahierten Daten auf möglichst intelligente und vor allem auch kostengünstigste Weise genutzt würden.

„Wir extrahieren Daten von überall um uns herum, und es wird nur dann ein Erfolg, wenn wir uns um diese Daten kümmern und sie beispielsweise auch mit Geodaten anreichern“, so Le Moan. Zudem betonte er: „Wer Daten von Sensoren zu einem höheren Preis als ihrem eigentlichen Wert übermittle, vernichtet den Markt.“

Setze man aber eine Technologie ein, bei der ein positiver Wert zwischen der Differenz des Kernwerts der Daten und den Kosten der Extraktion verbleibt und multipliziere man diesen Mehrwert mit den Milliarden und Abermilliarden von Daten, schaffe man hingegen eine Industrie von herausragender Bedeutung.

Sigfox Bubble markieren Sigfox-Orte

Da das Unternehmen eine große Nachfrage nach industriellen Anwendungsfällen mit Geolokalisierung auch im Indoorbereich sieht, wurde die Sigfox Bubble eingeführt. Ein Gerät, das weltweit zum Asset Tracking eingesetzt werden kann, und das ähnlich wie ein Beacon funktioniert.

Das Bubble-Gerät – im Grunde ein Positionssignal-Sender, der in der zentralen Sigfox-Cloud verwaltet wird – wird hierzu während der Installation genau lokalisiert. Über das Gerät werden Device-Betreiber dann in der Lage versetzt, ihre Vermögenswerte über einen bedarfsgerecht einstellbaren Geofencing-Bereich von weniger als einem Meter bis zu hundert Metern zu verfolgen.

Wenn ein Bubble-befähigtes Sigfox-Gerät den Bereich einer solchen Bubble erreicht, sendet es die Bubble-ID zusammen mit seiner eigenen Identifikation an die Cloud, was die Sigfox-Device Ortung extrem präzise machen kann, ohne dass das Device selbst oder die Bubble hierfür komplexe Elektronik integrieren müssen oder viel Strom verbrauchen. Sigfox hob den Anwendungsbereich der Lösung für Ladungsträger im innerbetrieblichen Supply Chain Management hervor.

WLAN-Ortung verfügbar

Passend zu dem Themenfeld Ortung mit der Sigfox Bubble führte das Unternehmen auch Atlas Wi-Fi ein, einen Geolokalisierungsdienst für IoT-Anwendungen, der die einfache Ortung um WLAN Positionsdaten erweitert. Während Sigfox Atlas nur etwa bis zu einem Kilometer genau orten kann, macht Atlas Wi-Fi die Ortung deutlich präziser- je nach Dichte und Funkreichweite aller weltweit installierter WLAN-Knotenpunkte, die bis zu 30 Meter in Gebäuden und 300 Meter im Außenbereich reichen.

Links:

www.sigfox.com

Christophe Fourtet, Co-Founder und CSO von Sigfox stellte mit dem Prototypen einer Plombe für Container eine einfache Sigfox-Konnektivitätslösung vor, deren Elektronik nur rund 20 Cent kosten würde. Bild: Sigfox

Artikel als PDF herunterladen

Artikel per E-Mail versenden