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Stahlbranche bevorzugt noch analoge Auftragsabwicklung

von am 17. Januar, 2018
Druck

Die Stahlbranche liebt das Papier noch immer – das ist die zentrale Schlussfolgerung einer aktuellen Studie von Günther + Schramm. Ein weiteres Ergebnis: Digitalisierung ist für die befragten Unternehmen aus der metallbe- und -verarbeitenden Industrie mehrheitlich ein Trend für die Zukunft.

Analoge Bestellmethoden sind in der Stahlbranche nach wie vor weit verbreitet, so eine aktuelle Studie. Gerade einmal 23 Prozent der 77 befragten Unternehmen aus der metallbe- und -verarbeitenden Industrie nutzen die papierlose Auftragsabwicklung.

EDI-Nutzer sehen darin deutliche Vorteile, wie etwa den schnellen Datentransfer und den zügigen Bestellvorgang. 67 Prozent erzielen damit eine Entlastung des Personals und genauso viele reduzieren mittels EDI ihre Prozess- und Verwaltungskosten.

„Bestellvorgänge via Onlineportal sind im Augenblick eher ein Thema für Trendsetter als für die breite Masse. Was wir aber an unserem eigenen Onlineangebotes sehen, ist, dass viele Kunden dort beispielsweise die Verfügbarkeit von Produkten prüfen oder Zolltarifnummern recherchieren“, erklärt Jörg Mayer, Leiter Material- und Prozesslogistik bei Günther + Schramm.

Links:

www.gs-stahl.de

Angesichts der zunehmenden Komplexität der Materiallogistik versprechen sich die Studienteilnehmer von individuell zugeschnittenen Servicekonzepten (85 Prozent) oder durch Just-in-time-Belieferung (81 Prozent) deutlich größere Optimierungspotenziale. Ein komplettes Outsourcing ist trotz des steigenden Kostendrucks und des zunehmenden Bedarfs an Produktionsflächen nur für acht Prozent der metallverarbeitenden Betriebe eine Lösung. Bild: Günther + Schramm

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