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Studie: Markt für Facility Services wächst

von am 12. Juli, 2017
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Der Markt für Facility Services in Deutschland wuchs vergangenes Jahr um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Er erreicht damit nun 52,6 Milliarden Euro. Bereinigt um die Sondereffekte aus dem Jahr 2015 sei dies der stärkste Anstieg, seit Lünendonk das Marktvolumen berechnet, so die Analysten. 

Die Analysten von Lünendonk haben vor Kurzem die Ergebnisse der Studie „Facility-‐Service-Unternehmen in Deutschland 2017“ veröffentlicht, die in diesem Jahr in der vierzehnten Auflage erscheint. Die 70 untersuchten Studienteilnehmer generieren 30 Prozent des Marktvolumens.

Der FS-Markt befindet sich in einer Konsolidierungsphase, so die Autoren: Mit Ausnahme der Sonderkonjunktur durch die Betreuung von Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in 2015, von der mittelgroße und kleine Anbieter stärker profitierten als die großen Dienstleister, erwirtschaften die Top 10 (2016: plus 5,9 Prozent) und die Top 25 (2016: plus 5,2 Prozent) seit mehreren Jahren höhere Zuwachsraten als die folgenden Unternehmen. Die übrigen Anbieter jenseits der Top 25 generierten einen Umsatzanstieg von 4,8 Prozent.

Getrieben ist die Marktentwicklung von einer steigenden Nachfrage nach gebündelten Services in Eigenleistung. Dieses veränderte Anforderungsprofil von Großunternehmen und Konzernen fördert Zukäufe und beschleunigt die Veränderung der Marktspitze hin zu Multidienstleistern mit einem breiteren Leistungsspektrum sowie einer höheren Flächenabdeckung in Deutschland.

„Der deutsche Facility-Service-Markt gewinnt an Reife. Es sind erste Anzeichen zu erkennen, dass sich die fragmentierte Marktstruktur hin zu wenigen großen Multidienstleistern sowie auf wenige Leistungen, Branchen und Regionen spezialisierte mittelgroße und kleine Anbieter wandelt“, kommentiert Thomas Ball, Senior Consultant bei Lünendonk und Studienautor.

Die 282 Seiten starke Studie ist ab sofort online verfügbar. Sie umfasst Sonderkapitel über Digitalisierung sowie zu ergänzenden FM-Leistungen wie etwa IT-Helpdesk, Telefonzentralen sowie Hol- und Bringdienste und kostet 2.000 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer, Versand als PDF-Datei).

Links:

www.luenendonk-shop.de

Die aktuelle Studie enthält erstmals ein Sonderkapitel zur Bedeutung von FM-nahen Services wie IT-Helpdesks oder innerbetriebliche Logistik. Bild: Lünendonk

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