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Studie zu Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen

von am 16. April, 2019
Eitan-Goldstein

9 von 10 Sicherheitsverantwortlichen kritischer Infrastrukturen berichten von mindestens einem Cyberangriff innerhalb der letzten zwei Jahre. Zudem berichten 62 Prozent der Befragten, dass sie in den letzten zwei Jahren sogar mehrmals angegriffen wurden.

Tenable veröffentlichte vor Kurzem den Report: „Cybersecurity in Operational Technology: 7 Insights You Need To Know“. Die unabhängig durchgeführte Studie des Ponemon Institute zeigt das tatsächliche Ausmaß der Cyberattacken, denen Betreiber kritischer Infrastrukturen gegenüberstehen.

Zu den Ergebnissen: 90 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Umgebungen in den vergangenen zwei Jahren mindestens einmal einem Cyberangriff ausgesetzt waren. 62 Prozent verzeichneten sogar zwei oder mehr Attacken.

80 Prozent der Teilnehmer wissen nicht genau, welche Systeme Teil ihrer IT Umgebungen sind. Diese fehlende Transparenz sei das größte Hindernis, um geschäftsschädigende Cyberangriffe zu verhindern.

Die Befragten nennen fehlendes Personal (61 Prozent) und die Abhängigkeit von manuellen Prozessen (55 Prozent) als größte Hürde, um Schwachstellen durch gezieltes Schwachstellenmanagement zu bewerten und zu beheben.

70 Prozent der Teilnehmer sehen eine bessere Kommunikation mit den Entscheidungsträgern und dem Vorstand als ein Hauptziel im Jahr 2019.

Links:

https://lookbook.tenable.com/ponemonotreport/ponemon-OT-report

https://de.tenable.com/

„Die Zuständigen für das Management kritischer Systeme in Produktion oder Transportwesen geben fast einhellig zu Protokoll, dass sie regelmäßig Cyberangriffe abwehren müssen“, stellt Eitan Goldstein, Senior Director of Strategic Initiatives bei Tenable, fest und erklärt: „Unternehmen brauchen deshalb Einblicke in ihre konvergenten IT/OT Umgebungen. Sie müssen nicht nur wissen, welche Schwachstellen es gibt, sondern auch wie diese zu priorisieren und zu beheben sind. Die Sicherheitsherausforderungen konvergenter IT/OT-Systeme können die jeweiligen Teams für kritische Infrastrukturen und Cybersicherheit nur gemeinsam angehen.“ Bild: Tenable

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