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Transformation gestalten

von am 21. Januar, 2019
Andreas Weber

Im Herbst 2018 wurde der Verein 4.OPMC e.V. gegründet, der sich als Austauschplattform für die Themen der Digitalisierung in Produktion und Instandhaltung versteht. Was den Verein so besonders macht, welche Ziele und Möglichkeiten der Mitwirkung es gibt und wie letztendlich auch die Instandhaltung sich durch die Möglichkeiten der Digitalisierung verändern wird, darüber informiert der 1. Vorsitzende des Vereins, Dr. Andreas Weber, im exklusiven Interview, das in der nächsten Ausgabe der B&I zu lesen sein wird. Hier bereits einige Auszüge.

Die Grundidee des Vereins ist so einfach wie klar: „Nicht jedes Unternehmen muss eigene Lösungen in den Bereichen Instandhaltung und Produktionssteuerung für sich selbst entwickeln“, betont Weber und ergänzt: „Wir sind deutlich effektiver, wenn wir diese Aufgaben im gemeinsamen Vorgehen arbeitsteilig lösen.“

Herr Dr. Weber, für was steht die Abkürzung 4.OPMC?

4.OPMC steht als Abkürzung für „Open Production & Maintenance Community“, wobei wir durch die Verwendung von 4.O – das ja auch als 4 Punkt Null gelesen werden kann – den Bezug zum Thema Industrie 4.0 klar formuliert haben. Ein kleines Zahlenspiel also.

Was ist das Ziel des Vereins?

Der Verein ist der ideelle Träger und Betreiber einer Austauschplattform für Produktion und Technik. Der Themenfokus liegt dabei auf der Transformation der vorhandenen, also der Industrieanlagen im sogenannten Brownfield.

Wer engagiert sich in diesem Verein?

Um den Grundgedanken des nachhaltigen und branchenübergreifenden Austauschs zu ermöglichen, hat der Verein vier Säulen, die sogenannten Stakeholder. Auf der einen Seite sind dies die Anlagenbetreiber sowie ihr Konterpart, also die Technologie- und Serviceanbieter. Beide stellen das wirtschaftliche Rückgrat des Vereins dar.

Die beiden anderen Säulen sind einerseits der Bereich Forschung und Lehre, also die wissenschaftlichen Institute und die weiteren Verbände, die eine Vernetzung ermöglichen. Gemeinsam soll so ein kultivierter Austausch von Themen der Digitalisierung vor dem Hintergrund von Produktion und Instandhaltung vorangetrieben und neue Lösungswege entwickelt werden. Ergänzend hierzu können natürlich auch Einzelpersonen – Studenten sogar kostenfrei – aktiv werden und Mitglied werden.

Links:

www.4opmc.com

„Am 20. Februar 2019 wird es auf unserer Kick-Off-Veranstaltung in Berlin zwei Diskussionsrunden mit hochkarätigen Gästen geben und zwar einmal über die Veränderung der Industrie durch die Digitalisierung und über die Auswirkungen der Transformation auf die industriellen Arbeitsplätze. Zu dieser Veranstaltung sind alle, die sich für die angesprochenen Themen interessieren, natürlich ganz herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings in der Teilnehmerzahl begrenzt“, betont Dr. Andreas Weber, Initiator und Vorsitzender des neu gegründeten Vereins 4.OPMC. Bild: Weber

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