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Warum sich smarte Gebäude lohnen

von am 6. Februar, 2019
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Technologien wie das Internet of Things (IoT), die Cloud und Blockchain könnten in Zukunft dazu beitragen Gebäudemanagement zu revolutionieren. Connected Buildings haben das Potential, automatisch und standortübergreifend eine Wohlfülathmosphäre zu schaffen – und das bei einer optimierten Energiebilanz. Auf was es dabei ankommt, erklären die Experten von Mindtree.

Mindtree hat die vier wichtigsten Indikatoren zusammengestellt, die zeigen, warum sich smarte Gebäude lohnen.

1. Umgebung zum Wohlfühlen

Auch in der digitalen Welt wollen sich Endverbraucher trotzdem noch an ihrem physischen Aufenthaltsort wohlfühlen. Gerade Einzelhandelsunternehmen bekommen es direkt und schnell zu spüren, wenn die Kunden unzufrieden sind: Die Klimaanlage funktioniert nicht? Das gibt eine schlechte Bewertung.

Auch für Büromitarbeiter muss eine Wohlfühlumgebung herrschen: Connected Buildings sind dazu in der Lage, etwa den CO2-Wert, die Luftfeuchtigkeit und Temperatur so zu steuern, dass sich sogar die Produktivität der Mitarbeiter steigern kann.

Über ein mobiles oder firmeneigenes Netzwerk ist es dann auch entsprechend möglich, das Facility-Team in Echtzeit zu erreichen und Feedback oder Änderungswünsche zum Gebäudezustand zu äußern.

2. Treffen sich zwei Häuser

Viele Unternehmen haben Standorte in verschiedenen Städten – mitunter national und international. Eine manuelle Verwaltung der Gebäude und Sensoren gestaltet sich daher schwierig. Aber was, wenn die Gebäude sich untereinander austauschen?

So können der Energieverbrauch überwacht und Ausfälle schnell behoben und dokumentiert werden – die Gebäude lernen durch die ausgewerteten Daten voneinander und können ihr eigenes Energiemanagement verbessern.

Im Falle eines Ausfalls muss ein Warnsystem vorhanden sein. Einige Gebäude organisieren sich sogar selbst im Automatikbetrieb. Mit der zentralen Verwaltung werden Betriebskosten gesenkt und Managementsysteme legen die Überwachung und Optimierung mehrerer Gebäude in eine Hand.

3. Für alle Altersklassen

Nicht nur die alten, sondern auch neue Gebäude haben aufgrund des organischen Wachstums mehrere Systeme. Einige Systeme sind nur für die Steuerung von HLKs oder nur für das Energiemanagement zuständig, während andere ausschließlich die Zugangskontrolle oder Feuermelder regeln. Oftmals sprechen diese Systeme nicht miteinander, da sie unterschiedliche Protokolle haben.

Mit steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz und die Lebensdauer der Anlagen müssen diese verschiedenen Systeme integriert werden, um das gesamte System zu steuern. Dadurch werden Probleme schneller erkannt und kosteneffizient gelöst.

4. Unvorhersehbare Energiekosten

Der größte Teil der Ausgaben für das Gebäudemanagement ist die Energierechnung. Hohe Energiekosten durch Anlagen, die rund um die Uhr laufen und damit schwankende Zahlungen können verhindert werden. Durch richtiges Monitoring können auch saisonale Energiekosten berücksichtigt werden und die Steuerung elektrischer Verbraucher angepasst werden.

Dadurch kann der Energiebedarf um 10 bis 15 Prozent reduziert werden. Sind mehrere Gebäude noch miteinander vernetzt, geben sie ihre Informationen weiter und optimieren ihren Energiehaushalt eigenständig.

Links:

www.mindtree.com

Durch ein zentrales Energie- und Gebäudemanagement, auch standortübergreifend, können Gebäude nachhaltig arbeiten und zudem noch unnötige Kosten vermieden werden. Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

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