Anzeige
Anzeige

Wisag Ressourcen Radar 2019

von am 2. Juli, 2019
WISAG Ressourcen Radar_Bild

Wie grün ist die deutsche Industrie? Mit dieser Frage beschäftigt sich das erste Wisag Ressourcen Radar und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Nachhaltigkeit und die damit einhergehenden Vorteile sind in deutschen Unternehmen unstrittig, dennoch kommt die konkrete Umsetzung nur langsam in Gang.

Insgesamt 89 Prozent der Teilnehmer schreiben Industrieservice-Unternehmen mit einem ausgewiesenen Nachhaltigkeitskonzept einen Wettbewerbsvorteil zu. Dagegen halten gerade einmal 11 Prozent Nachhaltigkeit im Jahr 2019 für Marketing ohne Mehrwert.

Natürlich gibt es zahlreiche Gründe, das Thema Ressourceneinsparung zu priorisieren – nach Meinung der Experten verschaffen vor allem niedrigere Kosten durch weniger Materialverbrauch oder CO₂-Zertifikate Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil.

Auch einen Imagevorteil bei ökologisch orientierten Kunden sowie ein höheres Ansehen bei den Anwohnern des jeweiligen Standorts betrachtet jeweils mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer als Vorteil.

Trotz dieser Erkenntnisse verfolgen längst nicht alle Unternehmen eine Nachhaltigkeitsstrategie im eigenen Betrieb. Erst knapp über die Hälfte der Befragten verfügt im Unternehmen über eine Nachhaltigkeitsstrategie, die übrigen Experten verneinen dies oder haben keine Informationen zu diesem Thema.

Aktuell beschränken sich die nachhaltigen Bemühungen von Industrieunternehmen auf Anlagenoptimierung – genau die Hälfte der Umfrageteilnehmer gibt an, in diesem Bereich aktiv zu sein.

Ein Drittel setzt auf strengere Anforderungen an Lieferanten, um ökologische Nachhaltigkeit im Betrieb umzusetzen. 14 Prozent haben zum momentanen Zeitpunkt keine Maßnahmen in Planung.

Links:

www.wisag.de

„Die Ergebnisse belegen, dass der Einsatz ressourcenschonender Technologien immer weiter an Bedeutung gewinnt – auch in der Industrie“, so Uwe Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wisag Industrie Service Holding GmbH. Er ergänzt: „Ebenso deutlich wird allerdings auch, dass das Thema Nachhaltigkeit in vielerlei Hinsicht ausgebaut werden kann und nach wie vor ein großes Entwicklungspotenzial birgt.“ Bild: Wisag

Artikel als PDF herunterladen

Artikel per E-Mail versenden