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100 Jahre Gräbener Pressensysteme

von am 20. Oktober, 2021

Als Firma für „Eisen- und Blechbau“ ist Gräbener Pressensysteme am 6. Oktober 1921 in Siegen ins Handelsregister eingetragen worden. 100 Jahre später genießt das Unternehmen weltweit einen exzellenten Ruf vor allem als Spezialist für Kniehebel- und Münzprägepressen.

Nach der Gründung durch Theodor Gräbener fertigt das Unternehmen zunächst die unterschiedlichsten Konstruktionen wie Rohrleitungen, Brücken oder Dampf- und Druckkessel. Während des Zweiten Weltkriegs stellt „Gräbener & Comp.“ hauptsächlich Transportkessel für die Eisenbahn her. Die Söhne Theo und Hermann Gräbener nehmen in den 50er-Jahren dann unter anderem Exzenter- und Kniehebelpressen ins Produktportfolio.

1974 steigt das Unternehmen in die Herstellung von Großrohren ein. Dagegen stellt Dr. Theodor Gräbener, der Enkel des Firmengründers, die Fertigung von Kesseln sechs Jahre später ein. 1985 folgt die Teilung des Unternehmens in Theodor Gräbener Großrohr und Theodor Gräbener Pressensysteme. Dieser Teil wird schließlich 1988 von Schuler übernommen.

Mit dem neuen Eigentümer erhielt Gräbener Pressensysteme Zugriff auf ein weltweites Vertriebs- und Service-Netzwerk. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen, seine Selbstständigkeit zu bewahren und regelmäßig mit Innovationen in der Kniehebel-Technologie aufzuwarten. Seine Münz- und Medaillen-Prägepressen liefert Gräbener an Anstalten auf dem ganzen Globus.

Links:

www.schulergroup.com

Der Spezialist für Kniehebel- und Münzprägepressen mit Sitz in Netphen-Werthenbach gehört seit 1988 zu Schuler. Bild: Schuler

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