Akku-Ladeschrank übersteht Großbrand
Am 31. Juli kam es zu einem Feuer in einer Krankenhaus-Gärtnerei in Düsseldorf. Es entstand ein hoher Sachschaden, denn als die Feuerwehr eintraf, war das Gebäude bereits teilweise eingestürzt. Bemerkenswert dabei: Ein Akku-Ladeschrank von Denios hat den Flammen standhalten. Sämtliche Akkus, die im Schrank gelagert und geladen wurden, blieben unversehrt. Ein wichtiger Aspekt, denn Lithium-Akkus können zu einem hochgefährlichen Brandbeschleuniger werden.
Bei dem Unglück kam niemand zu Schaden, aber sowohl viele Pflanzen als auch Gartengeräte wurden ein Raub der Flammen.
„Viele unserer Geräte – Freischneider oder Heckenscheren zum Beispiel – werden mit Lithium-Akkus betrieben und müssen natürlich geladen werden“, berichtet Bernd Broehenhorst, der Leiter der Gärtnerei am LVR-Klinikum. „Damit wir nicht all die Ladegeräte ungeschützt im Gebäude platzieren mussten, haben wir uns vor einigen Monaten für einen Akku-Ladeschrank der Firma Denios entschieden. Wie sich jetzt gezeigt hat: Eine gute Entscheidung, denn die Akkus im Schrank sind bei dem Feuer vollkommen intakt geblieben.“
Durch diese Tatsache konnte man ausschließen, dass der Brand durch das Laden der Akkus entstanden ist. „Irgendein anderer technischer Defekt hat dafür gesorgt, dass unsere Gärtnerei abgebrannt ist“, betont Broehenhorst.
Bis die Krankenhaus-Gärtnerei in Düsseldorf wieder aufgebaut ist, wird einige Zeit vergehen. „Wir gehen derzeit von zwei Jahren aus, in denen wir in einem Provisorium untergebracht sind“, so der Gärtnerei-Leiter. „Bei Denios haben wir aber inzwischen einen weiteren Akku-Ladeschrank bestellt, da durch das Laden der Akkus die meisten Brände entstehen und die Aufladung meistens in der Nacht erfolgt.“
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