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Ausfallsichere Produktion durch regelmäßige Netzanalysen

von am 29. August, 2018

Die Wisag Industrie Service Gruppe, einer der größten Industriedienstleister Deutschlands, empfiehlt die Durchführung regelmäßiger Netzanalysen und -berechnungen – und das aus gutem Grund.

„Wir erleben es häufig, dass unsere Kunden nur unzureichende Kenntnisse über ihr Energieversorgungsnetz haben“, verdeutlicht Markus Flaßhoff, Technischer Leiter der Wisag Elektrotechnik, die Problematik. Er ergänzt: „Teilweise ist es Unternehmen auch einfach nicht bewusst, welche Wichtigkeit das Wissen über entsprechende Daten hat. Netze werden seit Jahrzehnten erweitert oder umstrukturiert, ohne die Auswirkungen der Eingriffe im Blick zu haben.“

Ohne eine vorliegende Netzanalyse kann der Ausbau von Netzen zu vielfältigen und in der Ausführungsplanung nicht erkennbaren Fehlern führen, die im weiteren Verlauf Einschränkungen im Betrieb der technischen Anlagen, erhöhte Betriebskosten oder gar einen unsicheren Anlagenzustand verursachen können.

Typische Fehler sind hierbei beispielsweise die Überschreitung der zulässigen Kurzschlussleistung durch zusätzliche Transformatoren, motorische Lasten und regenerative Erzeugungsanlagen, der ineffiziente Betrieb von Verteilungstransformatoren, die Überlastung von Versorgungskabeln sowie nicht-selektive oder zu langsame Abschaltungen im Fehlerfall.

Links:

www.wisag.de

„Um typische Fehler zu vermeiden, sollten regelmäßige Netzanalysen durchgeführt werden, die Auskunft über die Kurzschlussverhältnisse im Netz gemäß DIN VDE 0102, die Lastverteilung sowie die zu wählenden Schutzparameter geben. Darüber hinaus informieren sie den Auftraggeber über die Selektivität des Netzschutzes, Abschaltbedingungen gemäß DIN VDE 0100-410 und -520 sowie die Dimensionierung des Kabelnetzes“, verdeutlicht Flaßhoff. Bild: Wisag

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