Anzeige
Anzeige

Continental will Industriegeschäft verstärken

von am 18. Oktober, 2016
Benecke-Kaliko_Flags

Der zu Continental gehörende Oberflächenspezialist Benecke-Kaliko beabsichtigt, sein Industriegeschäft weiter auszubauen und neue Absatzmärkte insbesondere in Nordamerika zu erschließen. Eine entsprechende Vereinbarung über den Kauf der Hornschuch-Gruppe mit Hauptsitz in Weißbach, Deutschland, wurde nun getroffen. 

Die Hornschuch-Gruppe ist ein Hersteller für Design-, Funktions-, Schaum- und Kompaktfolien sowie Kunstleder im Industriegeschäft (Möbel- und Bauindustrie) und in der Automobilbranche. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2015 mit mehr als 1.800 Mitarbeitern an vier Produktionsstandorten in Deutschland sowie den USA einen Umsatz von 410 Millionen Euro.

Hornschuch soll in die Benecke-Kaliko-Gruppe integriert werden. Die Akquisition kann nach Firmenangaben aus den liquiden Mitteln und verfügbaren Kreditlinien des Continental-Konzerns finanziert werden.

„Für Benecke-Kaliko ist der Zukauf die größte Akquisition der Unternehmensgeschichte. Zwei starke und international agierende Unternehmen mit jeweils einer langjährigen Tradition kommen zusammen und bündeln gemeinsam ihre Kräfte, um so weltweit noch individueller auf die Kundenwünsche eingehen zu können“, betont Dr. Dirk Leiß, Vorstandsvorsitzender der Benecke-Kaliko AG.

Die zuständigen Kartellbehörden müssen dem Kauf noch zustimmen.

Links:

www.contitech.de

„Die Akquisition ist ein strategisch wichtiger und folgerichtiger Schritt für unser Unternehmen. Mehr als die Hälfte seines Umsatzes generiert Hornschuch mit industriellen Anwendungen. Damit stärken wir konsequent und nachhaltig unser globales Geschäft außerhalb der Automobilindustrie“, erklärte Hans-Jürgen Duensing, Mitglied des Continental-Vorstands und Vorsitzender der Contitech AG. Bild: Contitech

Artikel als PDF herunterladen

Artikel per E-Mail versenden