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Den Potsdamer Platz im Blick

von am 28. Mai, 2020

Mitte August des vergangenen Jahres bekam Spie von der Immobilien- und Mobilien Potsdamer Platz Verwaltungs-GmbH (IMPPV) den Auftrag zur Errichtung eines neuen Command Centers für alle Liegenschaften am Potsdamer Platz in Berlin. Der Dienstleister setzt derzeit die beauftragten Leistungen in insgesamt 16 Objekten am Potsdamer Platz um – darunter befinden sich komplexe Bürogebäude, eine Shopping Mall, ein Theater und mehrere Kinos inklusive durchgängiger Tiefgaragen.

Der Auftrag umfasst die Aufschaltung sämtlicher, bereits am Potsdamer Platz vorhandenen sicherheitstechnischen Gewerke – wie Brandmelde-, Einbruch- und Videotechnik sowie aller Fluchttüren und Fahrstühle und die Meldungen der Zutrittskontrolle für insgesamt 16 Gebäude auf ein neu zu errichtendes Gefahren- und Videomanagementsystem auf Basis der herstellerunabhängigen Systeme Winguard und Milestone.

Bestandteil des Auftrages ist außerdem die Erneuerung der Videotechnik auf IP-basierten Axis-Kameras (ohne Leitungsnetz), intelligente Videodetektion und die Errichtung der eigentlichen Leitstellentechnik (Leitstellenarbeitsplätze, Videowall, Krisenraum, etc.) inklusive eines Kommunikationssystems auf Basis von UNIFY OpenScape Xpert.

Die Leitstelle mit den neuen Möbeln und Monitoren als solches ist mit den bisherigen Systemen bereits in Betrieb. In den nächsten Wochen wird die neue Management-Software der Leitstelle auf Basis virtueller und bauseits beigestellter Server installiert und bis Ende 2020 mit Daten versorgt. Umfangreiche Tests diesbezüglich konnten bereits erfolgreich umgesetzt werden.

Außerdem werden in den nächsten zwölf Monaten die circa 700 Kameras auf dem gesamten Campus des Potsdamer Platzes installiert und schrittweise in Betrieb genommen. Das System soll dann in den ersten Monaten 2021 abschließend getestet und im Mai des gleichen Jahres an den Kunden übergeben.

Zugleich übernimmt Spie die Wartung der neuen Anlagen über einen Zeitraum von zehn Jahren.

Links:

www.spie.com

Das Gesamtsystem wird beim Projektabschluss circa 40.000 Datenpunkte und 700 Videokameras verwalten und managen. Bild: Thomas Ulrich auf Pixabay

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