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Digitaler Zwillinge für CNC-Werkzeugmaschinen

von am 17. September, 2020

Der CNC-Spezialist NUM hat die Technologie der digitalen Zwillinge eingeführt. Sie ermöglicht es Werkzeugmaschinenherstellern, ihre Markteinführungszeit durch den Einsatz von Simulationstechniken zu verkürzen.

Bei Automatisierungsprodukten wie Werkzeugmaschinen ist ein digitaler Zwilling ein virtuelles Modell, das Simulation, Echtzeit-Datenerfassung/-analyse und maschinelle Lernverfahren verwendet, um eine vollständige Bewertung der dynamischen Leistung einer Maschine zu ermöglichen – und zwar bevor ein physischer Prototyp gebaut wird.

Dieselbe Technologie kann auch für Kundenpräsentationen, virtuelle Inbetriebnahmen und Bedienerschulungen eingesetzt werden – und zwar lange bevor die eigentliche Maschine überhaupt gebaut wurde.

NUM bietet zwei Versionen der digitalen Zwillingstechnologie an. Beide sind für den Einsatz mit der offenen Architektur der Flexium+ CNC-Plattform von NUM ausgelegt. Die eine Version verwendet eine einfache Flexium+-Steuerung und eine residente Virtualisierungssoftware, die auf dem Industrie-PC des Systems läuft, um die Automatisierung der realen Maschine zu simulieren.

Die andere Version verwendet die eigentliche Flexium+-Steuerung, die schließlich in die Maschine integriert wird und über EtherCAT mit einem eigenständigen PC verbunden ist, auf dem eine spezielle Hochgeschwindigkeits-Hardware-Simulationssoftware läuft, welche die Mechatronik der realen Maschine simuliert.

Links:

www.num.com

Die Version mit der virtuellen Zwillingssteuerung beinhaltet ein Software-Entwicklungskit zur Erstellung des Software-Modells der Maschine. Das Modell ist ein eigenständiges SPS-Programm, das vordefinierte Komponenten verwendet, um einzelne Maschinenelemente wie Sensoren, Spindeln, Pneumatikzylinder usw. zu simulieren. Es wird in die integrierte SPS der Flexium+-Steuerung geladen. Bild: NUM

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