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Eine Modernisierung im XXL-Format …

von am 16. August, 2019
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… beschreibt die Titelgeschichte der druckfrischen Ausgabe der B&I. Und das ist keine Übertreibung, schließlich geht es darin um drei 10-Megawatt-Wasserkraftgeneratoren, die von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zur Bahnstromerzeugung genutzt werden – und das seit sechzig Jahren. Allein die Statoren der Maschinen bringen fast 80 Tonnen auf die Waage.

Das Wasserkraftwerk Uttendorf I der ÖBB, gelegen im gleichnamigen Ort im Bundesland Salzburg, ist der am tiefsten gelegene Standort der Kraftwerksgruppe Stubachtal. Hier erzeugen drei Generatoren Bahnstrom mit einer Netzfrequenz von 16 2/3 Hz, wie er typisch für die Schienennetze in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist.

Angetrieben werden die Generatoren von Pelton-Turbinen mit Fallwasser aus Stauseen in den Hohen Tauern. Bei Uttendorf I wird hierbei Wasser aus einer Fallhöhe von 225 Metern genutzt. Jede der drei Maschinen kann bis zu 5,5 Kubikmeter pro Sekunde verarbeiten. Maximal 26,7 MW elektrische Leistung können so in dem Kraftwerk erzeugt werden.

Die drei Einphasengeneratoren des Herstellers Brown, Boverie & Cie. werden seit vielen Jahren im Wasserkraftwerk Uttendorf I eingesetzt. „Die Maschinen sind seit 1950 im Einsatz. Wir möchten sie noch weitere 25 Jahre zuverlässig nutzen“, verdeutlicht Ingenieur Bernhard Usel, der Projektverantwortliche bei der ÖBB Infrastruktur AG.

Deshalb war eine sukzessive Überholung der Maschinen in drei Schritten geplant. Die Modernisierung, die in der Reportage beschrieben ist, umfasste dabei jeweils die vollständige Demontage, Reinigung und Befundung der Statoren sowie den anschließenden Neuaufbau der Isolation sowie der Neuwicklung mit Röbelstäben.

Außerdem war eine Nachrüstung von Pressbolzenüberwachungen und Temperaturfühlern vorgesehen, um die Statorwicklung, das Blechpaket und die Isolation der Pressbolzen während des Betriebs jederzeit überwachen zu können. Darüber hinaus sollten die Generatoren auf eine verschleißarme statische Erregung umgestellt werden, sodass auf die ursprüngliche Erregermaschine verzichtet werden konnte – alles in allem, eine Aufgabe für Spezialisten.

Ein anderer Spezialist, nämlich Markus Dohm vom TÜV Rheinland, beschäftigt sich in der B&I mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). Selbstlernende Algorithmen verfeinern KI-Systeme in Produktion und Fertigung. Sie sollen die Produktivität steigern und Instandhaltung planbar machen. Die ethische Dimension von KI bleibt bisher oftmals unterbelichtet.

Markus Dohm, Executive Vice President TÜV Rheinland Academy & Life Care, beleuchtet kritische Entwicklungen durch KI, ob im Recruiting oder dem Einsatz in Smart Factories. Sein Fazit: KI ohne menschliche Intelligenz ist (noch) nicht möglich.

Wenn Sie nun Lust haben die druckfrische Ausgabe zu lesen, dann fordern Sie kostenfrei und unverbindlich eine Ausgabe per E-Email zum Probelesen an.

Links:

www.b-und-i.de

Bild: B&I

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