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Fulda setzt auf Wasserstoff

von am 4. Dezember, 2020

Mit einem Wasserstoffprojekt will die Stadt den Wirtschaftsstandort Osthessen stärken und einen Beitrag zur Abkehr von fossilen Kraftstoffen im Verkehrssektor leisten. Konkret ist geplant, innerhalb weniger Jahre mindestens 1.000 Brennstoffzellenfahrzeuge – insbesondere Lastkraftwagen – auf die osthessischen Straßen zu bringen. Infraserv Höchst und Partner planen die hierfür notwendige Wasserstoff-Infrastruktur.

Aktuell läuft die Konzeptionsphase: Das Konzept zur Wasserstofferzeugung, inklusive Verteilungs- und Tankstellen-Infrastruktur übernimmt der Standortbetreiber des Industrieparks Höchst und Industriedienstleister Infraserv Höchst in Zusammenarbeit mit seinen hessischen Partnern Linde GmbH, ITM Power GmbH und ABO Wind AG.

Infraserv Höchst selbst hat in diesem Bereich viel Erfahrung, denn das Unternehmen betreibt mit seiner 1.000 bar Pipeline im Industriepark Höchst bereits seit 2006 eine eigene Wasserstoff-Tankstelle für Lkw, Busse und Pkw und nutzt für den Verkehr innerhalb des Industrieparks unter anderem auch Brennstoffzellenbusse.

Zudem wird im Industriepark Höchst in Kooperation mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund bis 2022 eine Wasserstofftankstelle für Züge entstehen.

Die Entwicklung der Region Osthessen als Wasserstoffregion wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt 300.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Links:

www.infraserv.com

Dr. Sirko Ogriseck und Johanna Lesk sind für Infraserv Höchst mit der Konzepterstellung zur Wasserstofferzeugung und -verteilung betraut. Bild: Infraserv Höchst

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