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Herausforderung Pandemie

von am 11. November, 2020

Vorsichtsmaßnahmen und Tipps zum Umgang mit Werkzeugen im Hinblick auf Covid-19

Um Kreuzkontaminationen und mögliche Ansteckungen zu vermeiden, empfehlen die Experten von Weller die gründliche und wiederholte Reinigung von Oberflächen, der Ausrüstungen und natürlich der Werkzeuge: die meisten Stationen (einschließlich Displays), Werkzeuge und Zubehörteile können problemlos sterilisiert werden.

Weller weist jedoch darauf hin, dass es viele unterschiedliche Typen von Desinfektionsmittel gibt, sodass die Wirksamkeit aller eingesetzter Mittel nicht garantiert werden kann. Daher ist die beste Lösung – falls umsetzbar – jedem Bediener ein eigenes Werkzeug (oder einen Werkzeugsatz) zur Verfügung zu stellen, das nur er alleine verwendet.

In Kombination mit den Steuereinheiten, die von allen gemeinsam verwendet werden können, bietet diese Vorgehensweise einen hohen Schutz des Mitarbeiters. Diese Praxis empfiehlt Weller seit Jahren bei gemeinsamer Nutzung von Instrumenten (insbesondere im Mehrschichtbetrieb). Denn so lässt sich nicht nur effektiver jede Kreuzkontamination vermeiden, sondern zugleich auch einfacher die effektive Dauer der Verbrauchsteile überprüfen.

Zudem können die kritischsten Element identifiziert und folglich die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. Ebenso lässt sich feststellen, dass die Bediener bei der Pflege und Wartung der Instrumente motivierter sind, was im Allgemeinen die Lebensdauer der Werkzeuge verlängert.

Drahtschneider, Zangen und Präzisionspinzetten

Eine häufige gemeinsame Nutzung gilt auch für Zubehörteile wie Drahtschneider, Zangen und Präzisionspinzetten: Daher ist es auch hier empfehlenswert, jeden Bediener mit einem eigenen Werkzeugsatz auszustatten. Nur so lässt sich auch hier Kreuzkontamination vermeiden.

Ein weiterer Vorteil: wenn gewünscht, kann jeder Anwender einen besser auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Werkzeugtyp nutzen. Dass die Lebensdauer dieser Werkzeuge tendenziell davon profitiert, ist sicher kein Zufall.

Luftfilter und Absauganlagen

Einen wichtigen Aspekt, insbesondere in Zeiten von Covid-19, deckt die Luftreinigung ab. Die Gewährleistung einer gesunden Arbeitsumgebung ist auch ohne die Pandemiesituation von Bedeutung, aktuell ist sie jedoch unverzichtbar.

Die Rauchabsaug- und Filtersysteme von Weller wurden mit dem Ziel entwickelt, die Atemluft im Arbeitsbereich nachhaltig zu reinigen, welche hauptsächlich durch die bei den Löt- und Reworkprozessen sowie bei den nachgelagerten Arbeitsschritten (Kleben, MEK, VOC, etc.) entstehenden Rauchgase verunreinigt wird. Schädliche Substanzen (Staub und Gas) werden dabei via der Absaugarme (Rohre und Hauben) entfernt.

Obwohl eine einhundertprozentige Wirksamkeit gegen nanomolekulare Viren wie das Corona-Virus (0,12 μm) nicht garantiert werden kann, lässt sich dank der HEPA H13-Filter, mit denen viele Weller-Absaugsysteme ausgestattet sind (Wirksamkeit > 99,955% in MPPS für Partikel von 0,16 μm und > 99,994% für Partikel von 0,3 μm), das Vorhandensein dieser Moleküle in der Luft reduzieren und stark begrenzen.

Durch die Gewährleistung einer größeren Luftreinheit im Arbeitsbereich des Anlagenbedieners verbessert dies sicherlich dessen Wohlbefinden und verringert zugleich das Risiko von Lungenreizungen oder allergischen Reaktionen, die durch die Dämpfe hervorgerufen werden können. Natürlich ist es unerlässlich, bei Austausch und bei der Entsorgung der Filter die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen – das gilt verstärkt in der aktuellen Situation.

Arbeiten mit Abstand: der WTBR1000 Lötroboter

Eine weitere Option, vor allem wenn Nähe zwischen den Bedienern vermieden werden soll, bei gleichzeitiger Erhaltung einer hohen Produktivität, ist der Weller WTBR1000 Lötroboter. Dieser benötigt lediglich einen Auflagetisch und erfordert keine hohen Investitionen wie etwa für eine komplexere und teurere Produktionslinie.

Der WTBR1000 garantiert nicht nur Produktivität, sondern erhöht die Wiederholbarkeit der Ergebnisse, indem er Qualitätsschwankungen oder Produktionsausfälle ausschließt (z.B. aufgrund von Quarantäne oder Ausfall durch Kurzarbeit).

Eine dreistufige Anmeldesoftware garantiert unterschiedliche Zugangsrechte je hinterlegtem Anwender: so kann der Bediener beispielsweise nur das Programm starten und stoppen und die Arbeiten ausführen; ein Techniker wiederum kann das Arbeitsprogramm und andere detailliertere Einstellungen ändern, während ein Wartungstechniker Zugang zu den Befehlen für eine außerordentliche Wartung der Maschine hat.

Links:

www.weller-tools.com

Dank der Flexibilität der Weller Lötstationen können unterschiedlichste Kombinationen von Werkzeugen und Spitzen an ein einziges Gerät angeschlossen werden (etwa 1000 Spitzen/Lötkolben-Kombinationen für jedes Steuergerät) – je nach den persönlichen Vorlieben jedes Benutzers und der entsprechenden Anwendung. Bild: Weller

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