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Leitfaden für die additive Fertigung

von am 22. November, 2019
tuev sued grafik

Die aktuell vorgestellte DIN SPEC 17071 ist die erste Norm zur Qualitätssicherung in der additiven Fertigung. Sie definiert einheitliche Anforderungen an die Anlagen, Materialien, Prozesse und Mitarbeiter. Unternehmen können mit dem Leitfaden eine risikominimierte industriereife Produktion aufbauen. Die Norm ist unter maßgeblicher Beteiligung von Deutsche Bahn, MT Aerospace, Siemens und TÜV Süd entstanden.

Die DIN SPEC 17071 fasst den Stand der Technik bei der additiven Fertigung zusammen und ist leicht zu implementieren, weil sich die Qualitätsanforderungen bauteil- bzw. produktspezifisch klären lassen.

Gregor Reischle, Head of Additive Manufacturing bei TÜV Süd dazu: „Das bringt die Anwender wirklich weiter. Denn so entstehen vollständige und verlässliche Pflichtenhefte, was die Zusammenarbeit mit Materiallieferanten oder Auftragsfertigern erheblich erleichtert.“

Während zuvor oft über 200 verschiedene Variablen zu betrachten waren, reduziert die Norm diese signifikant. Die übriggebliebenen produktspezifischen Anforderungen werden danach zielstrebig und kalkulierbar erreicht. Das minimiert nicht zuletzt die Zahl der nötigen Lieferantenaudits und vereinfacht den Einkauf von Bauteilen.

Links:

www.tuev-sued.de

Die TÜV Süd Akademie bietet im Bereich additive Fertigung auch Weiterbildungen mit einem modularen Konzept an, das sich an den Marktanforderungen im Bereich additive Fertigung (AM) orientiert. Bild: TÜV Süd

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