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Maßnahmen im Umgang mit Gefahrstoff-Leckagen

von am 17. Juli, 2020

Wie dramatisch eine Leckage mit wassergefährdenden Stoffen werden kann, zeigte ein aktueller Vorfall Ende Mai in Russland: Aus einem Speicher eines Kraftwerks sind mehr als 20.000 Tonnen Dieseltreibstoff ausgelaufen. Der Vorfall gilt als eine der größten Ölkatastrophen in der Arktis seit Jahren. Die Umweltverschmutzung, die dort im großen Maßstab passierte, ereignet sich im kleineren Umfang auch in deutschen Unternehmen nahezu täglich.

Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Unfallstatistik mit wassergefährdenden Stoffen spricht für sich: Jedes Jahr kommt es zu unkontrollierten Leckagen und gefährlichen oder umweltschädigenden Zwischenfällen. Die aktuellsten verfügbaren Zahlen zeigen für 2018 insgesamt 2.448 registrierte Unfälle, bei denen wassergefährdende Stoffe unkontrolliert in die Umwelt gelangten.

Für die Verursacher kann es teuer werden: es drohen Betriebsunterbrechungen und die Haftung für Sach-, Personen- und Umweltschäden. Neben dem beträchtlichen Imageverlust kann es zu langjährigen zivil- oder strafrechtlichen Verfahren kommen. Umso wichtiger ist es, dass im Fall der Fälle jeder Handgriff sitzt, um Verletzungen der Mitarbeiter und Schäden für die Umwelt zu vermeiden.

Besondere Bedeutung bei Leckagen hat der Einsatz von geeigneten Bindemitteln. Mit ihnen wird die Ausbreitung der ausgetretenen Stoffe eingedämmt und letztendlich eine ordnungsgemäße Entsorgung der Havarieprodukte ermöglicht. Auf diese Weise werden sowohl die Risiken für Mitarbeiter als auch die Auswirkungen auf die Umwelt und die eigenen Betriebsanlagen vermieden.

Selbstverständlich muss bei der Auswahl der Bindemittel auf das für den jeweiligen Einsatzzweck passende Produkt mit der bestmöglichen Qualität geachtet werden. Eine große Auswahl bietet Denios mit seiner Marke Densorb. Das Sortiment an saugstarken Bindemitteln ist seit 20 Jahren erfolgreich am Markt etabliert und wird kontinuierlich um neue Produkte erweitert.

Es umfasst Bindemittel in unterschiedlichsten Formen wie Matten, Rollen, Kissen und Schlangen. Mit ihnen können verschiedenste Arten von Gefahrstoffen wie z.B. Öle, Emulsionen, Säuren oder Laugen sicher aufgenommen werden. Klassische Einsatzgebiete sind dabei die produzierende Industrie, aber auch Feuerwehr und Katastrophenschutz.

So verfügen etwa die Densorb Bindevliese über eine sehr hohe Aufnahmekapazität, z.B. bei Öl bis zum 16-fachen des Eigengewichts. Sie sind besonders saugstark und selbst im gesättigten Zustand tropfsicher und reißfest.

Zur Eindämmung von Havarien ist ein professionelles Leckage-Notfall-Management unumgänglich. Dies umfasst neben der Bevorratung mit den passenden Bindemitteln auch eine umfassende Schulung der Mitarbeiter dahingehend, wie die verschiedenen Gefahrstoffe im Falle einer Leckage rechtskonform gesichert werden und wie Bindemittel anzuwenden sind.

Die zu ergreifenden Maßnahmen leiten sich u.a. aus den jeweiligen Gefährdungsbeurteilungen ab. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass diese aktuell gehalten werden und vollständig sind. Auch die Festlegung einer Meldekette mit Einbeziehung interner Stellen, Feuerwehr und spezialisierten Entsorgungsunternehmen gehört zu einem professionellen Leckage-Notfall-Management.

Mit dem Leckage-Notfall-Training in der Denios-Academy können Unternehmen ihre Mitarbeiter auf den Ernstfall professionell vorbereiten.

Links:

www.denios.de/densorb

Es besteht die Möglichkeit, kostenlose Bindemittel-Testpakete anzufordern. Bild: Denios

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