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Mehr Flexibilität für mobile Roboter

von am 21. Februar, 2020

Mit der Softwarekomponente Locator von Bosch Rexroth ermitteln mobile Roboter eigenständig ihre Position. Für die Inbetriebnahme benötigt man weder Expertenwissen, noch konkrete bauliche Vorrichtungen, betont der Hersteller. Die Lösung für die Positionsbestimmung und Orientierung in beliebigen Umgebungen vereinfacht damit die Automatisierung von Aufgaben der Intralogistik in Industrie und Handel.

Bislang scheuen viele Anwender den Aufwand für die Einführung von Autonomous Guided Vehicles (AGV) und Autonomous Mobile Robots (AMR). Die Projektlaufzeiten betragen oft mehrere Monate und die Einsatzbereiche in der Halle müssen mit Markierungsstreifen, Reflektoren oder Spiegeln ausgerüstet werden. Danach beginnen Spezialisten mit dem manuellen Anlernen der mobilen Einheiten an ihre Umgebung.

Die Softwarekomponente Locator ersetzt diesen Projektaufwand durch eine schnelle und einfache Inbetriebnahme ohne Expertenwissen. Dazu wertet die Software von Bosch Rexroth die Signale eines Lasersensors im Fahrzeug aus und wandelt sie in Koordinaten im Raum um.

Zur Orientierung und Positionsbestimmung sind also keine fest installierten Hilfsmittel, wie beispielsweise Marker oder Reflektoren, notwendig. Für die Inbetriebnahme benötigen Anwender lediglich einen Klick und lernen das Fahrzeug mit einer einmaligen Orientierungsfahrt an.

Die Software kartiert ähnlich wie bei einem Computerspiel eine anfänglich unbekannte Umgebung und erstellt automatisch eine Karte. Zu sehen ist dies unter anderem auf der Logimat (Stuttgart, 10. bis 12. März 2020, Halle 2, Stand C25)

Links:

www.boschrexroth.com

Der Locator ist mit zahlreichen Industriesteuerungen und Lasersensoren verschiedener Hersteller kompatibel und eignet sich für Fahrzeuge aller Größenordnungen und Antriebsarten. Bild: Bosch Rexroth

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