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Neues vom Ultraschall-Forschungszentrum

von am 7. März, 2014

Deutschlands einziges von mittelständischen Unternehmen gegründetes Forschungsinstitut für Ultraschall-Sensorik und Diagnostik, das Forschungszentrum Ultraschall (FZU) in Halle, arbeitet unter anderem an der luftgekoppelten, zerstörungsfreien Materialprüfung

„Die heute üblichen Übertragungsmittel Wasser oder Öl verlangsamen den Prüfprozess“, sagt FZU-Chef Dr. Ralf Steinhausen. Zudem müssten bei neuen Kunststoffen oder Verbundmaterialien, etwa auf Kohlenstofffaserbasis, künftig auch sehr schwache Echos mit wenig Informationsgehalt effizient und zuverlässig erfasst sowie ausgewertet werden.

„Das geht nur koppelmittelfrei“, ist der promovierte Physiker überzeugt. Neuentwicklungen in diesem Bereich ließen sich auch zur Qualitätsprüfung etwa in der Holzwirtschaft, zur Kontrolle von Schweißnähten im Maschinenbau oder von Klebeverbindungen in der Kunststoffindustrie sowie im Leichtbau nutzen.

Aktiv ist das FZU auch in der Grundlagenforschung im Akustikbereich durch Modellierung und Simulation mit Rechentechnik. Dadurch soll die Produktentwicklung von Sensoren und Messtechnik verkürzt werden. Mit Partnern bietet das FZU auch Technologieberatung sowie Aus- und Weiterbildung etwa für Medizintechniker bei Ultraschallanwendungen und Qualifizierungen für Anwender im Leichtbau an.

Links:

www.fz-u.de

Dr. Ralf Steinhausen diskutiert mit Dr. Christoph Pientschke (li.), FZU-Bereichsleiter Akustische Grundlagen, die Schallfeldsimulation eines Ultraschallsensors. Bild: FZU

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