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Probleme des Industrieservice: Corona und Fachkräftemangel

von am 10. November, 2020

Die coronabedingten Produktions- und Umsatzrückgänge der Industrie in Deutschland wirken sich auf die Industrieserviceunternehmen in Deutschland aus. Gegenüber den ursprünglichen Planungen für 2020 erwarten diese nach einer Lünendonk-Blitzumfrage einen Rückgang von 8 bis 30 Prozent.

Hauptursache für diesen Rückgang ist das Verschieben oder die Absagen von Instandhaltungs- und Stillstandsprojekten, die traditionell mithilfe von externen Service-Unternehmen bewältigt werden.

Der strukturelle Mangel an Personal für Instandhaltungsdienstleistungen – ein Problem, das seit geraumer Zeit vorhanden ist – wurde seit Beginn der Corona-Pandemie von der zurückgegangenen Nachfrage überdeckt. Dieser Mangel an qualifiziertem Personal und Auszubildenden ist aber weiterhin eine zentrale Herausforderung für die Industrieservice-Unternehmen in Deutschland.

Die von Lünendonk befragten Unternehmen rechnen für die Zeit des Aufschwungs nach Corona mit der Herausforderung, ausreichend Personal für die zu erwartenden gehäuft nachzuholenden Projekte zu gewinnen.

Das sind Ergebnisse der jährlich durchgeführten Lünendonk-Studie „Industrieservice-Unternehmen in Deutschland“ sowie der aktuellen Blitzumfrage zur Auswirkung der Corona-Pandemie auf die B2B-Service-Märkte in Deutschland. Sowohl die Studie als auch die Blitzumfrage stehen zum Download bereit.

Links:

www.luenendonk.de

Thomas Ball, Partner bei Lünendonk, kommentiert: „Die zunehmend einschränkende Regulierung des Zeitarbeitsmarktes in Deutschland und der Werkvertragsregelung fordern die Industrieservice-Unternehmen heraus. Der Industrieservice basiert auf Werkverträgen und dem Projektgeschäft, das oft nur mittels Zeitarbeitnehmern und Freelance-Experten aus dem Netzwerk der Unternehmen wirtschaftlich zu erbringen ist. Eine weitere Einschränkung flexibilisierender Dienstleistungen wirkt sich negativ auf die Leistungsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland aus – und das in Zeiten von konjunktureller Unsicherheit und der Transformation der Industrie hin zu CO2-Neutralität, E-Mobilität und Digitalisierung.“ Bild: Lünendonk

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