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Qualifikation „Flanschführerschein“

von am 23. März, 2017

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess qualifiziert, zusammen mit Atlas Copco Tools, seine Mitarbeiter zu geprüften Verschraubungsmonteuren für druckbeaufschlagte Rohrleitungssysteme – und das aus gutem Grund.

„Als 2014 eine neue Europa-Norm für Flanschverbindungen eingeführt wurde, haben wir uns den damit verbundenen Änderungen direkt gestellt“, erklärt Horst Duttenhofer. Der Ingenieur für die zentrale Instandhaltung Mechanik am Lanxess-Standort Leverkusen fährt fort: „Die DIN EN 1591-4 verschärfte vor drei Jahren drastisch die Anforderungen an die Montage von Flanschverbindungen druckbeaufschlagter Rohrleitungen und Systeme.“

Früher reichten die praktische Erfahrung am Arbeitsplatz und regelmäßige Tätigkeiten an Flanschverschraubungen sowie gelegentliche Auffrischungslehrgänge aus. Nun müssen nach den neuen Normvorgaben bestimmte Berufsgruppen mindestens eine Grundqualifizierungsstufe durchlaufen und – zum Befähigungsnachweis – auch eine praktische Prüfung vor einem unabhängigen Auditor erfolgreich ablegen.

„Uns war sofort bewusst, dass wir unsere Mitarbeiter diesen neuen Normvorgaben entsprechend qualifizieren müssen“, erinnert sich Duttenhofer. Die Verantwortlichen entschieden sich in diesem Zusammenhang für das Konzept von Atlas Copco Tools.

In mehreren Phasen wurden die sogenannten Flanschtrainings durchgeführt, weitere werden folgen. „Allen gemein ist der verständliche didaktische Aufbau und die wichtige Abwechslung zwischen Theorie und Praxis“, lobt Duttenhofer. Lanxess greift dabei auch auf die speziell ausgebildeten Referenten von Atlas Copco Tools zurück. Einer von ihnen ist Carsten Conrad, der mit Horst Duttenhofer und seinen Kollegen ein maßgeschneidertes und modulares Schulungspaket für den Spezialchemie-Konzern zusammenstellte.

Die zweitägigen Qualifizierungen beginnen in kleinen Gruppen mit einem theoretischen Teil, um Verschraubungsmonteuren, ihren Vorgesetzten und auch verantwortlichen Ingenieuren nötiges Fachwissen in der Montage zu vermitteln. Aufgelockert werden diese Lehreinheiten im Schulungsraum durch praktische Übungen an der Werkbank.

Es schließen sich noch ein weiterer Theorieteil und Übungen in Kleingruppen an, um die Teilnehmer fit für die praktische Prüfung am Folgetag zu machen, welche die Demontage und Montage eines kompletten Flanschsystems umfasst.

Links:

www.atlascopco.de

„Durch die positive Schulungsatmosphäre, implizierte Aha-Effekte aufgrund praktischer Beispiele und durch das Bewusstsein, dass diese Seminare die tägliche Arbeit qualitativ verbessern, sind die Mitarbeiter mit großem Eifer dabei“, berichtet Horst Duttenhofer, Ingenieur für die zentrale Instandhaltung Mechanik am Lanxess-Standort Leverkusen. Bild: Atlas Copco

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