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Restlebensdauer von Kabeln prognostizieren

von am 29. August, 2019
baurstatex

Wer Mittelspannungskabel möglichst lange nutzen möchte, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden, findet in Statex von Baur eine passende Planungshilfe. Die neue Analysesoftware wertet die Daten der Verlustfaktormessung (tan-delta-Messung) aus und berechnet die statistische Restlebensdauer von Kabeln mit einem Algorithmus.

Die von der Software durchgeführten, statistischen Berechnungen erlauben dabei genauere Prognosen als eine Auswertung nach IEEE 400.2, wo lediglich eine Aussage wie „o.k.“ oder „Handlungsbedarf“ möglich ist.

Denn Statex stützt sich auf einen hinterlegten Datenpool und berücksichtigt außerdem den zusätzlichen Parameter TD-Skirt. Dieser Wert sagt aus, wie stabil sich der Verlustfaktor über mehrere Messwerte eines Messzyklus verhält.

Der hierfür verwendete Algorithmus habe sich, wie der Hersteller betont, bereits bewährt. Er wurde von der Korea Electric Power Corporation (KEPCO) zusammen mit der Universität Mokpo (Korea) entwickelt und nutzt für die statistischen Analysen die Ergebnisse aus 45.000 Kabelstrecken.

Links:                          

www.baur.eu

Die Messdatenauswertung mit dem Statex-Algorithmus, der eine deutlich exaktere Beurteilung des Kabelzustands ermöglicht, ergab bei einem qualitativ hochwertigen Verteilnetz eine um rund elf Jahre längere Kabel-Restlebensdauer als eine Prognose nach IEEE-Kriterien. Das bedeutet: Bestandskabel könnten somit länger genutzt werden, was die Instandhaltungskosten erheblich senkt. Bild: Baur

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