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Ruf Maschinenbau auf der Gifa 2019

von am 8. Mai, 2019

Das Einschmelzen loser Späne bedeutet, verschiedene Nachteile in Kauf zu nehmen. Verhindern lassen sich diese durch den Einsatz der Brikettiertechnologie. Ruf Maschinenbau bietet derartige Lösungen an und zeigt das Prinzip am Beispiel einer RUF 15 auf der Gießereitechnologie Fachmesse‎ Gifa 2019 in Düsseldorf (25. Bis 29. Juni, Halle 17, Stand A13).

Gießereien schmelzen Einsatzstoffe unterschiedlicher Qualität ein. Roheisen gehört ebenso dazu wie stückige Schrotte und Späne, die beim Fräsen oder Drehen anfallen.

Späne sollten jedoch nicht in loser Form dem Ofen zugeführt, sondern vorher brikettiert werden, erklären die Experten von Ruf. Die Gründe dafür sind vielfältig. So werden Lagerhaltung und Logistik durch die extreme Volumenreduzierung deutlich vereinfacht und der Aufwand für das Chargieren reduziert.

Noch wichtiger ist jedoch ein anderer Faktor: Den losen Spänen haften häufig Kühlschmierstoffe an. Durchschnittliche Werte für die Restfeuchte liegen bei 10 bis 15 Prozent. Ein Umstand, der sich beim Einschmelzen als problematisch erweist.

Mit leistungsfähigen Brikettierpressen, wie sie beispielsweise Ruf Maschinebau herstellt, lässt sich der Feuchtewert auf bis zu unter drei Prozent bei Aluminium bzw. unter zwei Prozent bei Gusseisen senken.

Dadurch und weil Briketts in dem flüssigen Metall untertauchen, ist der Abbrand der gepressten Späne im Schmelzofen deutlich geringer. Im Umkehrschluss dazu erhöht sich die Metallausbeute. Darüber hinaus sinken Stromverbrauch sowie Schmelzzeiten.

Links:

www.brikettieren.de

Am Messestand erläutern Experten den Fachbesuchern am Beispiel einer RUF 15/4000/70 das technische Prinzip und die Einsatzgebiete der Anlagen. Die ausgestellte Maschine hat eine Kraft von 150 Tonnen, einen spezifischen Pressdruck von 4 t/cm2 und erzeugt Metallbriketts mit einem Durchmesser von 70mm. Bild: Ruf

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