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Sandpumpe statt Bagger

von am 1. Februar, 2017

Für den Betreiber der Aquamar-Fischfarm im polnischen Miastkowar, eine der größten des Landes, war das Ausbaggern der mit Sediment und organischen Substanzen verschlammenden Kanäle seiner Anlage ein stetiges Ärgernis: Rund 18.000 Euro verschlang die Aktion jedes Jahr. 

Die Baggermiete war es nicht allein. Auch die Beeinträchtigung des Betriebsablaufs während der Arbeiten war ein Problem. Der Geschäftsführer Andrzej Marczyński setzt deshalb mittlerweile eine schwere Sandpumpe des Typs GPN622 ein, um den Kanalweg offenzuhalten. Das 415 Kilogramm schwere Aggregat wird hängend an einem A-Trägergestell betrieben.

Montiert wurde das Ganze im Staubereich des Wassers. Eine flexible Schlauchleitung führt das eingezogene Gemisch zu nahen Absetzbecken bzw. Gruben. Dorthin verfrachtete man bislang auch den Baggeraushub.

Betrieben wird die Pumpe nicht durchgehend, sondern in Intervallen je nach Bedarf. Die Bilanz nach etwas über einem Jahr: Nicht nur den Anschaffungspreis der Pumpe hat Aquamar bereits raus. Diese Lösung spart zudem Tausende Euro Kosten jährlich ein.

Links:

www.tsurumi.eu

Die GPN-Pumpenserie mit dem spiralförmigen Gehäuse erreicht eine maximale Fördermenge von bis zu 5.000 l/min und 30 Meter Förderhöhe. Bild: Tsurumi

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