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Schutz für On- und Offshore

von am 8. September, 2017
DEHN protect

Wie Dehn Windenergieanlagen vor Störungen, hervorgerufen durch Blitzströme und Überspannungen, schützt, zeigt das Unternehmen auf der Husum Wind (12. bis 15. September 2017).

Dehn-detect dient zur Messung von Blitzströmen in Windenergieanlagen und ermittelt neben Stoßströmen auch die gefährlichen Langzeitströme (ICC-only-Events – Initial Continuous Current).

Hintergrund: Ein durch einen Blitz verursachter Schaden führt nicht zwangsläufig zu einem sofortigen Ausfall der Anlage. Daher bleiben Blitzereignisse auch oft unerkannt. Gerade bei Aufwärtsblitzen fließt aber ein einleitender Langzeitstrom von wenigen 100 A, der die Hauptursache für Ausschmelzungen z. B. an Rezeptoren von Rotorblättern sein kann. Schwerwiegende Schäden können die Folge sein.

Der Betreiber ist mit dieser Überwachungslösung in der Lage abzuschätzen, ob ein Blitzeinschlag ungefährlich war oder ob ein Abschalten und Prüfen der Turbine notwendig ist, um Schäden der Rotorblätter oder anderer Komponenten auszuschließen.

Dabei erfasst Dehn-detect nicht nur den Gesamtstrom durch die Anlage, sondern auch die einzelnen Teilströme in den Rotorblättern. Die Datenbereitstellung und das Datenmanagement erfolgen über eine Web-Applikation (Cloud). Mehrere Anlagen oder sogar gesamte Windparks zu monitoren, ist damit möglich.

Links:

www.dehn.de           

Neben der direkten Installation durch den Windturbinenhersteller besteht auch die Möglichkeit, bestehende Anlagen nachzurüsten. Bild: Dehn

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