Anzeige
Anzeige

Studie: Hersteller setzten auf digitale Assistenzsysteme

von am 23. Oktober, 2019
memex_Robert_Rothenberger

lm Zuge von Industrie 4.0 unterstützen Assistenzsysteme vermehrt die Herstellungsprozesse in großen und mittelständischen Produktionsunternehmen. Vor allem digitale Assistenzsysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung – so ein Ergebnis einer neuen Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).

Ziel der Studie war es, den aktuellen Einsatz von digitalen Assistenzsystemen im Produktionsumfeld widerzuspiegeln und auch deren Perspektiven für die Zukunft zu ermitteln. Dazu wurden Produktionsverantwortliche aus insgesamt 144 Unternehmen nach ihren Erwartungen befragt, welche Assistenzsysteme sich an ihren Produktionslinien in Zukunft etablieren werden. Gemeint sind damit Techniken und/oder Technologien, die Werkern helfen sollen, sich auf eine immer größere Produktvielfalt einzustellen als eine Folge von Industrie 4.0 und dem Trend zur ,,Losgröße 1“.

Eines der wesentlichsten Resultate der Studie: Nahezu alle Befragten sehen digitale Assistenzsysteme in Form von Visualisierung in den kommenden fünf Jahren in den Unternehmen im Einsatz. Fast 95 Prozent der Teilnehmer planen sogar die Verwendung von digitalen Visualisierungen in ihrer eigenen Firma.

Die Fraunhofer-Wissenschaftler haben die Firmen schließlich nach ihren Erwartungen zum Einsatz anderer Technologien wie etwa Augmented Reality befragt. Zwar werde dieser Technologie ein hohes Potential für eine zukünftige Nutzung in allen Bereichen zugebilligt. Gewichte man jedoch dazu die aktuelle Nutzung der Assistenzsysteme „so wäre die Visualisierung auch hier der Gewinner“, bilanzieren die Verfasser der Studie.

Zudem hätten fast 95 Prozent der befragten Unternehmen einen konkreten Einsatz der digitalen Visualisierung bereits konkret geplant – diese Technik werde also „weiterhin ein maßgebliches digitales Assistenzsystem sein“.

Die aktuelle Studie ,,Digitale Assistenzsysteme im Produktionsumfeld” wurde realisiert durch die Memex GmbH sowie dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Stuttgart (MKZ), vertreten durch das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Ein Whitepaper der Studie kann angefordert werden.

Memex bietet unter andrem den „Utility Film“ an, mit dem sich Produktionsabläufe visuell nachvollziehbar vermitteln lassen. Diese Form des Instruktionsvideos hat das Unternehmen nicht nur technisch etabliert, die Experten schulen auch Unternehmen dabei, solche Utility-Filme in Eigenregie zu erstellen und in ihre jeweilige Umgebung zu integrieren.

Links:

www.memex.eu

Robert Rothenberger, Geschäftsführer bei der Memex GmbH, zu den aktuellen Umfrageergebnissen: ,,Wir haben in den letzten Jahren ein steigendes Interesse an unseren Anwendungen und Schulungen festgestellt, das sich jetzt auch in der Studie wiederspiegelt. Mit dem Utility Film und der dazugehörigen webbasierten Plattform unterstützen wir Anwender bestmöglich bei ihren bevorstehenden Aufgaben, und sorgen dafür, dass beliebig komplexe Prozesse bereits bei der ersten Anwendung fehlerfrei durchgeführt werden können.“ Bild: Memex

Artikel als PDF herunterladen

Artikel per E-Mail versenden