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Unfälle mit mobilen Arbeitsmaschinen vermeiden

von am 3. November, 2020

Mobile Arbeitsmaschinen, die in Bereichen fahren, in denen auch Personal anwesend ist, stellen immer eine mögliche Gefahr dar. Ein Kollisionswarnsystem kann den Fahrer dabei unterstützen, gefährliche Situationen zu verhindern.

Ein neues Fahrerassistenzsystem von Ifm unterstützt den Maschinenführer. Das System basiert auf der mobilen 3D-Kamera O3M, die mit der PMD Time-of-Flight-Methode den Abstand zu einer Person im Sichtfeld der Kamera genau bestimmt. Die aktive Hinderniserkennung überwacht bis zu sechs Gefahrenzonen hinter dem Fahrzeug und warnt den Fahrer frühzeitig und gezielt bei drohenden Kollisionen.

Die Warnung erfolgt sowohl optisch als auch akustisch. Zusätzlich wird sie auch grafisch auf einem im Cockpit montierten Monitor dargestellt. Das System erkennt außerdem reflektierende Materialien, zum Beispiel auf Warnwesten oder Kleidung. Dadurch erfolgt die Kollisionswarnung von Personen mit entsprechender Arbeitskleidung früher als die von Gegenständen.

Da alle Komponenten bereits programmiert sind, nimmt die Einrichtung des Systems nur wenige Minuten in Anspruch – ein Laptop ist dabei überflüssig. Die Konfiguration, bei der einige wenige Parameter, beispielsweise die Fahrzeugbreite, festgelegt werden, geschieht auf dem integrierten Bediendisplay.

Das Kollisionswarnsystem kann auf allen mobilen Arbeitsmaschinen eingesetzt werden. Typische Beispiele sind Gabelstapler, Radlader, Bagger, Reachstacker oder andere Transportfahrzeuge.

Links:

www.ifm.com

Das Kollisionsschutzsystem ist als „Ready-to-start“-Applikationspaket erhältlich, in dem alle notwendigen Komponenten enthalten sind. Neben Kamera, Monitor und Steuerung umfasst das Paket auch sämtliche Kabel sowie das Montagezubehör. Bild: Ifm

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