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UV-Intensität: tropische Verhältnisse in Mitteleuropa

von am 2. September, 2019
Reflectiq-Longsleeve_Kuebler

Hierzulande wurden in diesem Sommer UVStärken gemessen, wie sie vor zwanzig Jahren nur für Länder wie Indien und Australien typisch waren.

Jährlich erkranken mehr als 200.000 Menschen in Deutschland an Hautkrebs. Schuld daran sind vor allem die mit der Sonneneinstrahlung verbundenen Ultraviolettstrahlen (UV-Strahlen). In Deutschland wurden in diesem Sommer UV-Stärken gemessen, wie sie vor zwanzig Jahren nur für Länder wie Indien und Australien typisch waren.

Aber nicht erst zum Höhepunkt des Sommers im Juli und August müssen die Berufsgruppen, die viel im Freien arbeiten, auf der Hut sein. Der UV-Index steigt in Mitteleuropa bereits im April auf die Gefährdungsstufe 4, sodass bereits dann zumindest Sonnencreme und Kopfbedeckung erforderlich sind.

Selbst im Spätsommer und Herbst sollten alle Berufsgruppen, die viel im Freien arbeiten, auf der Hut sein. Unternehmen müssen ihre Angestellten in Zukunft noch besser schützen.

Aber die UV-Gefahr betrifft nicht nur Outdoorworker. Bei Tätigkeiten wie dem Lichtbogenschweißen oder beim Härten von Kunststoffen entsteht künstliche UV-Strahlung (UV-C-Strahlung), die ebenfalls für den „weißen Hautkrebs“ verantwortlich sein kann.

Der Technische Handel kann mit Schutzkleidung und professionellen Sonnenschutzcremes wirksam helfen.

Links:

www.vth-verband.de

Die persönliche Schutzausrüstungen (PSA) stellt eine besonders wirksame Barriere für UV-Strahlung dar. Grundsätzlich gilt: Je dichter das Kleidungsgewebe, desto besser schützt es seinen Träger. Neben der Kleidung sind natürlich auch Licht- bzw. Sonnenschutzmittel als UV-Schutz unerlässlich, da sie die Bereiche des Körpers abdecken, die man mit Kleidung nicht ausreichend schützen kann. Bild: Kübler

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