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VDMA setzt sich für P2X ein

von am 29. Juli, 2019
Einweihung der "Power to gas"-Anlage

Der Maschinenbau sieht sich in der Verantwortung, neue Lösungen zur Erreichung der Pariser Klimaziele zu finden. Power-to-X ist eine erfolgversprechende Technologie, die jetzt reif ist für den Einsatz im Normalbetrieb, so der VDMA.

In der aktuellen Klimadebatte gewinnt die Umwandlung von grünem Strom in andere Energieträger wie Gas oder Flüssigbrennstoffe (Power-to-X, P2X) zunehmend an Bedeutung. So hat, nach dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium, nun auch das Umweltministerium angekündigt, seine Aktivitäten auf diesem Feld zu intensivieren.

Die VDMA-Arbeitsgemeinschaft Power-to-X for Applications (P2X4A) unterstützt diese wachsende Bereitschaft, Klimaschutz ambitioniert voranzutreiben und bietet sich als Partner für die Weiterentwicklung dieser vielversprechenden Technologie an.

„Power-to-X ist eine Schlüsseltechnologie, die in den Sektoren Verkehr und Industrie einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität leisten kann. Gleichzeitig trägt P2X als Energiespeicher zur Versorgungssicherheit im Energiesystem bei“, weiß Peter Müller-Baum, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft.

„Die Anlagenbauer haben in verschiedenen Demonstrationsanlagen in Deutschland gezeigt, dass P2X reif für den Einsatz im Normalbetrieb ist“, erläutert Müller-Baum und betont: „Jetzt müssen wir Anlagen im großindustriellen Maßstab bauen. Nur so kann die deutsche Industrie heimische Projekte vorweisen, wenn wir auf internationaler Ebene für solche Lösungen werben wollen.“

Übrigens: Mehr zum Thema P2X lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der B&I ab Seite 25.

Links:

https://p2x4a.vdma.org/viewer/-/v2article/render/37142088

www.vdma.org

Die Erzeugung des grünen Gases ist heute noch sehr teuer, doch ein optimierter Elektrolyseur, der bereits an einer kommerziellen PtG-Anlage läuft, könnte dies grundlegend ändern. Bild: ZSW

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