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Windkraftanlagen optimieren und schützen

von am 7. September, 2017

Leine Linde Systems zeigt kommende Woche auf der Husum Wind (12. bis 15. September) das, nach eigenen Angaben, weltweit erste System für eine sensorbasierte, digitale Dehnungsmessung an Windkraftanlagen.

Mit dem sogenannte Elongation Measurement System (EMS) lässt sich, wie der Hersteller betont, u.a. die IPC-Regelung der Rotorblätter von On- und Offshore-Windkraftanlagen in Echtzeit optimieren oder auch ein Schutzmechanismus implementieren, der die Anlagen bei Überlast abschaltet.

Ferner können Hersteller, Messinstitute oder Servicedienstleister mit der Neuentwicklung die Belastung der Rotorblätter, des Maschinenträgers und des Turms permanent messen und überwachen sowie Systemfehler vor ihrer Entstehung erkennen und beheben.

Im Unterschied zu den herkömmlichen, analogen Dehnungsmesssystemen, bei denen Dehnungsmessstreifen (DMS) mit begrenzter Lebensdauer aufwendig auf die Bauteile geklebt werden, ist das EMS sehr einfach zu installieren, läuft laut Anbieter stabiler und hält auch rauen Umgebungsbedingungen über lange Zeiträume stand.

Das EMS-System besteht aus dem neu entwickelten Dehnungssensor ESR x25, der auf einem 25bit-Absolutdrehgeber basiert, sowie einem Gateway und den Anschlussleitungen. Leine Linde Systems geht von einer Lebensdauer von bis zu 20 Jahren aus.

Das EMS kann sowohl nachträglich in Bestandsanlagen als auch in neue Windkraftanlagen montiert werden. Der Einsatz in anderen Industriezweigen – zum Beispiel beim Kran- und Brückenbau – ist ebenfalls möglich.

Links:

www.ll-systems.com

„Mit einer EMS-basierten IPC-Regelung lassen sich die Lasten auf die Rotorblätter, den Maschinenträger und den Turm entscheidend verringern, was Ausfälle vermeidet und Materialkosten einspart“, ist Jürgen Millhoff, Sales und Marketing Manager bei Leine Linde Systems, überzeugt. Bild: Leine Linde Systems

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