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Wirtschaftlichkeitsrechner zum Thema Oberflächenschutz bei Parkbauten

von am 16. November, 2016
swoboda-norbert

Der Oberflächenschutz ist für befahrene Bauteile aus Stahlbeton erforderlich und ein besonderer Kostenfaktor. Mit dem neuen Tool können Experten des TÜV Süd nun die Investitions- und Lebensdauerkosten für verschiedene Kunstharzsysteme sowie für bituminöse Varianten und Flüssigkunststoffabdichtungen im Vorfeld von Planungen und Sanierungen analysieren und visualisieren. 

Ein Oberflächenschutz ist erforderlich, weil die Fahrzeuge im Winter mit Auftausalz belastetes Wasser eintragen. Mögliche Folge sind Korrosionsschäden an der Stahlbewehrung im Beton. Das schränkt die Dauerhaftigkeit und Gebrauchstauglichkeit von Parkbauten ein.

Bei der Anwendung des Rechners werden objektspezifische Randbedingungen berücksichtigt. Denn Parameter wie die Fluktuation, die Nutzungsart, die Konstruktion oder Teilflächengrößen beeinflussen die Investitions- und Betriebskosten.

Grundlage für die Kostenansätze der unterschiedlichen Schutzsysteme ist eine von TÜV Süd durchgeführte Marktstudie. Gefragt wurde nach aktuellen Investitions- und Betriebskosten bei Herstellern, Baufirmen, Bauträgern, Betreibern sowie Planern und Ausschüssen. Die Ergebnisse wurden für die weitere Verwendung in einer Datenbank hinterlegt.

Links:

www.tuev-sued.de/is

„Immer wieder werden teure Fehlentscheidungen getroffen, weil sich anfangs günstige Schutzsysteme im weiteren Verlauf der Nutzung als besonders wartungsintensiv oder erneuerungsbedürftig erweisen“, erklärt Norbert Swoboda, Fachgruppenleiter Sanierung & Instandsetzung der TÜV Süd Industrie Service GmbH. „Unsere Analysesoftware deckt das schnell auf und visualisiert den Vergleich anschaulich.“ Bild: TÜV Süd

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