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Zuckersüßer Korrosionsschutz

von am 2. Oktober, 2017

Das Wort Korrosion kommt von lateinisch corrodere und bedeutet so viel wie zersetzen, zerfressen oder zernagen – und das trifft es gut: Auf 100 Milliarden Euro wird nämlich die jährliche Schadenshöhe durch Korrosion in Deutschland geschätzt. Kein Wunder also, dass in diesem Bereich viel geforscht wird. Zwei Projekte, die in der aktuellen Ausgabe der B&I, die heute erscheint, vorgestellt werden, sind hier besonders vielversprechend …

Das erste Forschungsprojekt fokussiert die sogenannte Biokorrosion. Sie macht nach Schätzungen von Experten rund 30 Prozent des Gesamtschadens aus – entspricht also rund 30 Milliarden Euro. Biokorrosion wird von Mikroorganismen verursacht, denn Bakterien, Algen und Pilze finden in den wässrigen Milieus von Wassertransportleitungen, Kühlkreisläufen oder industriellen Produktionsanlagen zumeist optimale Lebensbedingungen vor.

Hier setzen sie sich an den metallhaltigen Werkstoffen fest, scheiden sogenannte extrazelluläre polymere Substanzen (EPS) aus und bilden schleimige Biofilme auf den Oberflächen. Diese Biofilme wiederum greifen die Werkstoffe an und führen zu einer langsamen Zersetzung der Metalle. Schützen kann man Metalle wohl mit Zuckermolekülen, so wie eine Schicht aus Zuckerguss beispielsweise das Weihnachtsgebäck vor Austrocknung schützt. Das jedenfalls zeigt ein aktuelles Forschungsprojekt.

Das zweite, ebenfalls sehr vielversprechende Forschungsprojekt ist „Zincpower“, schließlich werden Stahlkonstruktionen zumeist durch zinkhaltige Grundierungen vor Korrosion geschützt. Innerhalb eines öffentlich geförderten Projekts wird derzeit geprüft, inwieweit eine günstige Modifizierung der Pigmentzusammensetzung die Nachteile und Wirksamkeitsbeschränkungen von Zinkprimern beseitigen könnte.

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Links:

www.b-und-i.de

Bild: B&I

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