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Zwick/Roell deutlich besser als Worst-Case

von am 28. Oktober, 2020

Vor Kurzem äußerten sich die Verantwortlichen von Zwick/Roell zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Demnach liegt der konsolidierte Auftragseingang der Unternehmensgruppe zum Ende September mit 14 Prozent hinter Vorjahr und 18 Prozent hinter dem Plan. Das ist allerdings deutlich über dem Worst Case.

Seit dem Jahr 2010 ist der Anbieter von Prüfmaschinen für die Werkstoffprüfung kontinuierlich mit knapp unter 5 Prozent pro Jahr gewachsen. „Bis 2018 haben wir das Wachstum, das wir uns vorgenommen haben, geschafft. In 2019 und 2020 können wir unseren Plan nicht erreichen“, erklärte Dr. Jan Stefan Roell, Vorstandsvorsitzender der Zwick/Roell AG auf der virtuellen Presseveranstaltung, die vor einigen Tagen stattgefunden hat.

Dabei entwickelten sich die Hauptindustrien und die Teilmärkte aufgrund der Pandemie durchaus unterschiedlich. Während sich die Bereiche Academia – also Forschung und Entwicklung – und Medical positiv entwickelten, gab es in den Bereichen Automotive und Metals eine negative Entwicklung. Der Bereich Plastics blieb auf gleich bleibendem Niveau.

Trotz dieser Entwicklung gab es übrigens keine coronabedingten Kündigungen, sondern eine Beschäftigungsgarantie für die Mitarbeiter. Kompensiert wurde die Entwicklung durch Kurzarbeit und ein mobiles Arbeiten beziehungsweise ein versetztes Arbeiten in Teams. Normale Investitionen wurden weiter getätigt, allerdings gab es keine Bauinvestitionen. Auf das Einhalten der AHA-Regeln wurde und wird großer Wert gelegt.

Links:

www.zwickroell.com

Auf der virtuellen Pressekonferenz nahm Dr. Jan Stefan Roell Stellung zu den Trends in der Materialprüfung. Bild: Zwick/Roell

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