Kompetenzen vernetzen für smarte Energielösungen
Die Stadtwerke Stuttgart und Siemens haben eine Technologiepartnerschaft geschlossen. Ziel ist es, die Energiewende durch Vernetzung ihrer beiden Kompetenzen effektiver und effizienter zu gestalten. Teile des ersten Referenzprojektes sind jetzt realisiert: Ein wesentlicher Baustein davon ist die smarte Gebäudetechnik im neuen Hauptsitz der Stadtwerke Stuttgart mit angedockter Mobilitätsstation (Mobility Hub).
Über die offene digitale Business-Plattform Siemens Xcelerator wird das intelligente Energiemanagement des Gebäudes in der Kesselstraße 23, ebenfalls von Siemens entwickelt, gesteuert. Dieses System optimiert das Angebot und den Bedarf an erneuerbaren Energien für Wärme, Strom und Mobilität. In Zukunft sollen weitere Anlagen, wie der geplante Elektrolyseur zur Wasserstofferzeugung im Stuttgarter Hafen, integriert werden.
Das Besondere an dieser Lösung ist die optimale Nutzung des schwankenden Angebots an erneuerbaren Energien für verschiedene Einsatzbereiche, was zu größerer Energieeffizienz, geringeren Kosten und hohem Nutzerkomfort führt.
Die Stadtwerke Stuttgart und Siemens haben hier modere Verfahren der Gebäude- und Raumautomation, IoT-Sensorik für die Beleuchtungssteuerung, Asset-Tracking sowie Brand- und Sicherheitstechnik implementiert. Die von Siemens gelieferte gewerkeübergreifende Gebäudemanagement-Plattform vernetzt verschiedene Systeme, Techniken und Prozesse. Dadurch werden Erzeugungsanlagen, Verbraucher und Speicher zu einem energiewirtschaftlichen Bilanzkreis verbunden.
Grundlage dafür ist ein digitaler Zwilling, ein digitalisiertes Abbild des neuen Hauptsitzes. Dieser ermöglicht, gebäuderelevante Daten KI-gestützt und in Echtzeit abzurufen, zu bearbeiten und den Betrieb der Kesselstraße 23 weiter zu optimieren.
Beispielsweise werden die Elektrofahrzeuge der Mitarbeitenden im Parkhaus geladen, wenn das Angebot an Ökostrom im System höher ist als der momentane Bedarf. Gleichzeitig sorgt das System dafür, dass die Fahrzeuge geladen sind, wenn die Mitarbeitenden Feierabend machen.
Die KI-gestützten Systeme erkennen Arbeitszeitmuster und berücksichtigen diese in ihren Berechnungen. Dieses intelligente Energiemanagement nutzt das Angebot an erneuerbarer Energie optimal für Licht, Wärme, IT, Bürogeräte, Aufzüge, Fahrzeuge und andere Anwendungen und entlastet gleichzeitig die Stromnetze.
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