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Modulares Prüfsystem für Faserverbundwerkstoffe

von am 22. September, 2021

Mechanische Eigenschaften von Faserverbundwerkstoffen werden für jede Beanspruchungsart mit speziell dafür entwickelten Prüfmethoden charakterisiert. Je nach Faseraufbau kommen Zug-, Druck-, Biege- und Scherprüfungen in unterschiedlichen Ausprägungen zum Einsatz.

ZwickRoell hat für diesen Zweck ein modulares Prüfmaschinenkonzept entwickelt, das jetzt auch für Prüfkräfte bis 600 kN zur Verfügung steht und dabei Prüftemperaturen von minus 55 Grad Celsius bis plus 350 Grad Celsius erlaubt.

Durch den konsequenten Einsatz eines modularen Anschlusssystems lässt sich diese Prüfmaschine in kurzer Zeit auf 21 verschiedene Versuchsarten umbauen und ermöglicht Prüfungen nach rund 115 Normen.

Hierzu zählen neben den üblichen Zugversuchen auch FHT, OHT, End loading Druckversuche, FHC, OHC, CAI, Scherung durch Überlappung, Iosipescu- und V-Kerb-Scherversuche, In-Plane- Scherversuche (IPS), Kurzbiegeversuche (SBS, ILSS), Drei- und Vierpunkt Biegeversuche und bruchmechanische Untersuchungen.

Mit dem optischen Längenänderungsaufnehmer videoXtens steht zudem ein hochauflösendes Wegmesssystem zur Verfügung, das nicht nur für Zugversuche, sondern auch für Biegeversuche und End-Loading Druckversuche eingesetzt werden kann.

Links:

www.zwickroell.com

www.youtube.com/watch?v=ifoc66owa0g

Im Flugzeugbau sind die Probe oftmals sehr groß, das erfordert entsprechend große Prüfkräfte. Bild: ZwickRoell

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