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So geht eine sichere Atemluftversorgung

von am 23. November, 2021

Bei Einsätzen unter Staub- oder Lösungsmittelbelastung wie Sandstrahl- und Lackierarbeiten, asbestkontaminierten Langzeitsanierungen sowie in der Chemie- und Pharmaindustrie unter Einfluss von Gasen und belasteten Aerosolen, steht für die Versorgung der Mitarbeiter mit reiner Atemluft eine stationäre oder mobile Druckluftversorgung zur Verfügung. Diese Druckluft, erzeugt bei unterschiedlichsten Umgebungsbedingungen durch Kompressoren verschiedenster Bauart, muss zu Atemluft aufbereitet werden, die den geltenden Vorgaben entspricht.

Aufbauend auf den Erfahrungen beim Einsatz des modularen kaltregenerierenden Plug & Work-Aufbereitungssystems Ultrapac Smart wurde von Donaldson das Ultrapure Smart ALG Atemluftsystem entwickelt.

Die Modularität des Systems erlaubt sowohl einen vertikalen als auch horizontalen Betrieb. Die Anschlussmodule sind in die Position drehbar, die am Aufstellungsort für Rohr- oder Schlauchverbindungen z.B. mit Schnellverschlusskupplungen benötigt wird. Um auch in Laboren oder bei medizinischen Einsätzen einen sehr leisen Betrieb zu gewährleisten, ist ein speziell für die Geräteklasse entwickelter Schalldämpfer integriert, der den Schallpegel bis in den Bereich von 60 dB(A) reduziert.

Und so funktioniert das System: Die vom Kompressor erzeugte Druckluft wird in der ersten Stufe durch einen Ultrapleat Koaleszenzfilter von Kondensat und Partikeln befreit und das Kondensat über einen Kondensatableiter abgeführt. Über ein Wechselventil wird die Luft strömungsoptimiert durch die Trockenmittelkartuschen geführt, um die Wasseranteile und CO2 zu entfernen.

Mit dem Trockenmittel – selbst im Teilstrom noch voll genutzt – ist eine lange Standzeit erzielbar und der gewünschte Trockenheitsgrad (Drucktaupunkt max. minus 40 Grad Celsius bei 100 Prozent Nennlast) wird sicher erreicht und gehalten. Bei diesem kontinuierlichen Verfahren validiert nach ISO 7183 erfolgt in den beiden Kartuschen wechselweise die Adsorption und die Regeneration.

Durch einen Teilstrom der getrockneten Luft wird eine effektive Kaltregeneration erreicht, so dass der autonome Einsatz ohne separate Energiezufuhr möglich ist. Die Steuerung, die optional mit einem Taupunkttransmitter ausgestattet ist, sorgt dafür, dass dieser Prozess verbrauchsabhängig abläuft und automatisch in den Energiesparmodus schaltet.

In der finalen Aufbereitungsstufe von Druckluft zu Atemluft werden noch Spuren von CO2, SO2 und NOX adsorbiert sowie CO durch einen Katalysator in CO2 umgewandelt. Öldämpfe und Kohlenwasserstoffe werden ebenso adsorbiert wie Geschmacks- und Geruchsmoleküle. Ein UltraPleat-Partikelfilter sorgt dafür, dass auch noch letzte verbliebene Feststoffpartikel bis zu 0,01 µm abgeschieden werden. Das Ergebnis ist eine hochreine Atemluft nach den internationalen Standards.

Links:

www.donaldson.com/de-de/compressed-air-process/products/compressed-air-gas/breathing-air-systems/ultrapure-smart/

In einem Umfeld, in dem Atemmasken und Schutzanzüge getragen werden müssen, ist die Versorgung der Mitarbeiter mit reiner Atemluft notwendig, die den Vorgaben der DIN EN 12021 sowie DIN EN ISO 7396-1 und dem Qualitätsstandard der European Pharmacopoeia entspricht. Bild: Donaldson

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