Wissenswertes rund um die TRBS 2121-2
„Stufe statt Sprosse“, heißt es in den neuen Statuten für Betriebssicherheit (TRBS 2121-2). Welche Veränderungen sich daraus ergeben und was es grundsätzlich zu beachten gilt, darüber informiert Hymer-Steigtechnik in einem aktuellen Whitepaper, das zum kostenlosen Download bereit steht.
Die erweiterten Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) 2121-2 sollen helfen, das Arbeiten in der Höhe sicherer zu machen, um schlimme Unglücke mit allen Folgen zu vermeiden.
„Konkret handelt es sich dabei um Handlungsweisen, mit denen Arbeitsrisiken verringert werden können“, erklärt Markus Nowak, Leiter Vertrieb Steigtechnik bei der Hymer-Leichtmetallbau. Die neuen Anforderungen werfen in der Praxis allerdings häufig Fragen auf und sorgen für Unsicherheiten sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Anwenderseite. „Grundsätzlich gilt, Stufe statt Sprosse und sowohl Dauer als auch Höhe der Arbeit bestimmen die Wahl des Arbeitsmittels“, so Markus Nowak weiter.
So darf die Arbeit von der Leiterstufe aus dauerhaft nur noch bis zu einer Standhöhe von zwei Metern getätigt werden. Bei einem Standplatz zwischen zwei bis fünf Metern Höhe darf pro Arbeitsschicht nicht länger als zwei Stunden auf der Leiter gearbeitet werden. Bei über fünf Metern ist das Arbeiten von Leitern aus unzulässig und es müssen andere Arbeitsmittel in Betracht gezogen werden.
Das Arbeiten von der Leitersprosse aus ist zudem nur noch in Ausnahmefällen gestattet wie etwa bei der Arbeit in engen Schächten – dies muss dann aber schriftlich in der Gefährdungsbeurteilung festgehalten werden.
Dies sind nur einige Aspekte der TRBS 2121-2. Eine detaillierte Zusammenfassung liefert das neue Whitepaper „Stufe statt Sprosse – Neuerungen in der TRBS 2121-2 für mehr Sicherheit und optimalen Gesundheitsschutz“.
Links:
www.hymer-steigtechnik.de/news/detail/sicher_rauf_und_wieder_runter
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