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XR-Training mit KI-Avatar: Üben ohne Anlageneingriff

von am 8. September, 2026

Circle4XR ergänzt seine XR-Trainings für Industrieanlagen um einen KI-Avatar als digitalen Trainer. Wartungs- und Störungsszenarien lassen sich damit ortsunabhängig und ohne Eingriff in den laufenden Betrieb trainieren — mit messbarer Lernkontrolle.

Sicherheitsrelevante Abläufe und Störfälle lassen sich an realen Industrieanlagen oft nur eingeschränkt üben. Virtuelle 1:1-Nachbildungen bieten dagegen die Möglichkeit, Arbeitsschritte wiederholt und unter wechselnden Bedingungen zu trainieren, ohne den Betrieb zu beeinflussen.

Warum virtuelle Anlagen das Training verändern

„Eine Unterschrift auf einer Teilnehmerliste bildet nicht zwangsläufig eine Fähigkeit ab“, erklärt Michele C. Fuhs, Gründer und Geschäftsführer der Circle4XR GmbH. „Entscheidend ist, ob ein Handgriff im Ernstfall sitzt, und das erreicht man durch Wiederholung, nicht durch Vermittlung.“ An realen Anlagen sei diese Wiederholung teuer, selten oder schlicht zu gefährlich — im virtuellen Raum bleibt ein Fehler folgenlos. Die virtuellen Trainings dokumentieren und werten einzelne Handlungsschritte aus. So lässt sich erkennen, an welchen Stellen Teilnehmende zögern, Fehler machen oder einen Ablauf wiederholen sollten. Die Qualifizierung wird damit um eine praktische, aufgabenbezogene Auswertung ergänzt.

KI-Avatare als digitale Trainer

Circle4XR setzt KI-Avatare zunächst in klar definierten Trainingsmodulen ein. Sie führen die Teilnehmenden durch vorgegebene Abläufe — unabhängig von Standort, Uhrzeit und der Verfügbarkeit eines menschlichen Trainers. Umfangreichere Trainingsprogramme bleiben vorerst trainerbegleitet. Als nächster Ausbauschritt ist der Einsatz eines digitalen Trainers in einer vollständigen Trainingslösung vorgesehen. Damit soll ein KI-Avatar künftig komplette Qualifizierungsprogramme eigenständig begleiten können.

Links:

https://circle4xr.com/

Für einen italienischen Multi-Utility-Konzern hat Circle4XR drei Gasanlagen im Maßstab 1:1 virtualisiert. Techniker trainieren dort selbstständig anhand wechselnder Fehlerszenarien. Für einen internationalen Energiekonzern wurden zudem fünf Forschungslabore vollständig virtuell abgebildet. An einem weiteren XR-Trainingsprogramm nahmen 55 Mitarbeitende aus 14 Ländern gemeinsam teil. Bild: Ki-generiert

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