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Fender-Monitoring im Hafen Dover: Sensoren schonen Liegeplätze

von am 9. Juli, 2026

Im Hafen von Dover überwacht ein neues Monitoringsystem die Belastung der Schiffsfender an den Fährliegeplätzen. Sensoren, Radartechnik und eine wetterfeste Kamera von Meteor Communications liefern erstmals belastbare Zustandsdaten — und ersetzen starre Wartungsintervalle durch bedarfsgerechte Instandhaltung.

Das System verknüpft Messdaten mit Bilddaten: Ein Radarsensor erkennt ankommende Fähren und aktiviert fünf Wegsensoren an ausgewählten Fendersystemen. Diese erfassen während des Anlegemanövers kontinuierlich die Verformung der Fender. Eine wetterfeste Fernkamera von Meteor Communications dokumentiert jeden Vorgang bildlich und ermöglicht den Fernzugriff auf die Anlage. So lassen sich Belastungsspitzen eindeutig einzelnen Schiffsanläufen zuordnen.

Zustandsorientierte Wartung statt fester Intervalle

Bislang orientierte sich die Instandhaltung vor allem an festen Wartungsintervallen und Herstellerangaben. Die nun erhobenen Messdaten erlauben es den Teams, den tatsächlichen Zustand der Fender zu bewerten und Wartungs- sowie Reparaturmaßnahmen gezielt zu planen. Das soll die Lebensdauer der Fendersysteme verlängern und ungeplante Liegplatzsperrungen reduzieren.

Hochwertige Bilddaten bei jeder Witterung

Nach Angaben der Projektpartner liefert das System zuverlässige Bilddaten unter allen Witterungsbedingungen und reduziert unnötige Vor-Ort-Einsätze des Wartungspersonals. Neben der laufenden Zustandsüberwachung sollen die gewonnenen Daten auch bei der Auslegung künftiger Fendersysteme einfließen. Der Hafen erwartet dadurch höhere Betriebssicherheit, geringere Instandhaltungskosten und eine bessere Auslastung der Liegeplätze.

Links:

www.meteorcommunications.co.uk

Sensoren und Kameratechnik erfassen die Belastung der Fender beim Anlegen der Fähren und liefern Daten für die zustandsorientierte Instandhaltung. Bild: Meteor Communications

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