Blechumformung-Konsortium neu gegründet
Mit der Gründung der tooling cooperation GmbH sind nun sechs familiengeführte Werkzeugbau-Betriebe in einem eigenen Unternehmen zusammengeschlossen.
Gebhardt, Huissel, Fütterer, Schwinn, Kiefer und Mues gründeten die Vertriebsgesellschaft „tooling cooperation“. Ziel ist es, Kräfte und Know-how zu bündeln und vorhandene und neue Kapazitäten optimal gemeinsam zu nutzen.
Vor allem aus Kundensicht bietet dieses Modell eine Reihe von Vorteilen: von der Erhöhung des Fertigungs- und Pressenportfolios über mehr Sicherheit durch gebündelte Kompetenz bis hin zur Vereinfachung von organisatorischen Prozessen durch das Bereitstellen eines einzelnen Ansprechpartners für ein breites Lieferspektrum. Es gibt also alles aus einer Hand: Engineering, Prototypen-, Vorrichtungs-, Werkzeugbau, Teile- und Baugruppenproduktion, Service und After Sales.
„Wir sind die ersten sechs Werkzeugbauer in Deutschland, die sich in eine echte Kollaboration begeben“, so Johannes Peter, Geschäftsführer von Mues Werkzeugbau und damit gleichzeitig Repräsentant eines der sechs Unternehmen mit Schwerpunkt Blechumformung, die sich jüngst zur tooling cooperation zusammengeschlossen haben, um als Vertriebsgesellschaft ihre Kompetenzen zu bündeln. „Bis vor Kurzem war diese Art der Zusammenarbeit unvorstellbar, heute ist sie in aller Munde – doch wir sind bisher die Einzigen, die ein solches Modell konsequent umsetzen“, erläutert Peter weiter.
„In unseren jeweiligen Schwerpunkten und im Leistungsspektrum ergänzen sich unsere Unternehmen – natürlich gibt es aber auch Überschneidungen, was Kompetenzen und Kundenkreis betrifft“, führt Gerald Schug, Geschäftsführer Huissel, weiter aus. Gehen Aufträge bei der tooling cooperation ein, entscheidet deshalb das Konsortium, wer die Leitung und damit auch die Verantwortung für ein bestimmtes Projekt übernimmt.
„Wichtig ist ein vorbehaltloses Vertrauen gegenüber allen Mitgliedern, sonst kann es nicht funktionieren“, so Schug. „Wir sind noch dabei, gemeinsame Standards zu entwickeln und Prozesse zu synchronisieren. Um die Herausforderungen der anstehenden Projekte zu meistern, ist es entscheidend, frühzeitig über potenzielle Fallstricke zu sprechen und sie zu vermeiden“, fügt Christian Fütterer, Geschäftsführer Fütterer, hinzu.
Konkret bedeutet das: Eine gemeinsame Farbtabelle wird erstellt, die gemeinsame Nutzung von Ressourcen geregelt, die Planungsprozesse werden vereinheitlicht und Technologien und Know-how über alle klassischen werkzeugbauspezifischen Tätigkeiten in Best-Practice-Manier ausgetauscht.
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