So will Treuchtlingen klimaneutral werden
Die Stadt Treuchtlingen hat sich vorgenommen, bis spätestens 2035 eine klimaneutrale Energieversorgung umzusetzen und hat dafür Experten der Siemens AG sowie des Campus Feuchtwangen, einer Außenstelle der Hochschule Ansbach, mit einer Machbarkeitsstudie sowie einem Energiekonzept beauftragt.
Als Energiekonzept soll der künftige Bedarf von Wärme, Strom und Kraftstoffen im gesamten Netzgebiet der Stadtwerke Treuchtlingen ermittelt werden. Gleichzeitig wird ein (Fahr-)Plan erstellt, mit dem mittelfristig die Eigenversorgung der Bürger sowie der ortsansässigen Unternehmen möglichst vollständig durch lokal erzeugte regenerative Energie gewährleistet werden kann.
Besonders wichtig ist Bürgermeisterin Kristina Becker, „dass die Wertschöpfung der Energieerzeugung in der Region gehalten und der Ausstoß von Treibhausgasen sukzessive reduziert wird“. Angestrebt wird die CO2-Neutralität in den Sektoren Strom und Wärme bis zum Jahr 2030 bzw. 2035. Umfang und Finanzierung wurden bereits im Vorfeld mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium geklärt.
„Endlich nimmt das lange geplante Projekt zur Sektorkopplung Fahrt auf“, sagte Bürgermeisterin Becker beim offiziellen Start des Projekts im Rahmen des Energienutzungsplans (ENP) „Wasserstoffzukunft Treuchtlingen“ Mitte September in den Räumen der Stadt.
Das grundsätzliche Ziel der Sektorenkopplung ist die Verknüpfung der Stromversorgung, der Wärmeversorgung und des Mobilitätsektors. Da alle Bereiche bislang noch weitestgehend unabhängig voneinander betrieben werden, sollen im Rahmen der Untersuchung konkrete Maßnahmen erarbeitet werden, wie Strom im Wärmesektor, beispielsweise mit Wärmepumpen, Pufferspeicherung oder Power-to-X-Technologien, oder im Mobilitätssektor im Bereich E-Mobilität eingesetzt werden kann.
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