Cleveres System für Verbrauchsmaterialien
Hilti hat mit der Consumables Management Solution (CMS) ein System zur Verwaltung von Verbrauchsmaterialien vorgestellt. Die Lösung kombiniert vernetzte Lagerung, automatische Nachbestellung und ein neues Abrechnungsmodell. Ziel ist es, Materialbestände transparenter zu steuern, Engpässe zu vermeiden und den administrativen Aufwand bei Beschaffung und Abrechnung zu reduzieren.
Mit der Consumables Management Solution (CMS) bietet Hilti ein System zur Verwaltung von Verbrauchsmaterialien in Bau- und Handwerksbetrieben an. Die Lösung kombiniert drei Komponenten: eine vernetzte Lagerlösung, ein automatisiertes Nachbestellsystem sowie ein neues Modell zur Abrechnung der Materialien. Das Zusammenspiel dieser Bausteine soll für mehr Transparenz bei Materialbeständen sorgen, Beschaffungsprozesse vereinfachen und eine projektbezogene Kostenkontrolle ermöglichen.
Eine zentrale Rolle spielt der Hilti Connected Locker. Der digital vernetzte Materialschrank ermöglicht Mitarbeitenden rund um die Uhr Zugriff auf Verbrauchsmaterialien. Der Zugang erfolgt über RFID-Chips, auf denen individuelle Berechtigungen hinterlegt sind. Durch das Vorhalten des Chips öffnet sich die Schranktür und Materialien können entnommen werden.
Ein integriertes Waagensystem erfasst automatisch jede Entnahme und überträgt die Daten an die digitale Betriebsmittelverwaltung On!Track. Dort werden Informationen wie Materialmenge, entnehmende Person, Kostenstelle oder Projekt in Echtzeit dokumentiert. Die Materialien werden in Behältern auf modularen Regalböden gelagert. Insgesamt können bis zu 44 Behälter in drei unterschiedlichen Größen untergebracht werden.
Der Connected Locker arbeitet mit dem Nachbestellservice Hilti Refill zusammen. Dieser basiert ebenfalls auf der Plattform On!Track. In dem System lassen sich Mindestbestände und Artikellisten hinterlegen. Sobald der Bestand eines Artikels unter den definierten Schwellenwert fällt, wird automatisch eine Sammelbestellung ausgelöst. Diese kann bei Bedarf manuell angepasst werden.
Die dritte Komponente des Systems ist Hilti Pass. Dabei handelt es sich um ein Abrechnungsmodell mit monatlichen Abschlagszahlungen für Verbrauchsmaterialien. Die Höhe der Abschläge basiert auf einer Analyse des tatsächlichen Materialverbrauchs und kann flexibel an Veränderungen im Auftragsvolumen angepasst werden. Zweimal pro Jahr erfolgt ein Abgleich zwischen prognostiziertem und tatsächlichem Verbrauch.
Liegt der tatsächliche Verbrauch unter der Prognose, wird die Differenz vollständig gutgeschrieben. Bei Mehrverbrauch erfolgt eine Nachberechnung, ergänzt um eine Gutschrift von drei Prozent auf den Abschlagswert.
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