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Langlebigkeit trifft Nachhaltigkeit

von am 3. September, 2025

Krieg investiert in eine umweltfreundliche Pulverbeschichtungsanlage für Betriebs- und Büroeinrichtungen.

Die Krieg Industriegeräte GmbH hat ihre Pulverbeschichtungsanlage modernisiert. Der Hersteller von Arbeitsplatzsystemen, Regalen, Transportgeräten und Büromöbeln setzt damit auf eine effizientere und nachhaltigere Produktion. Die neue Anlage erhöht die Produktionsrate, senkt die Unterhaltskosten und reduziert gleichzeitig die Umweltbelastung.

Die Anlieferung der Einzelteile erfolgte per Lkw, der Aufbau dauerte zwei Wochen. Zwei externe Spezialisten sowie mehrere eigene Mitarbeiter waren am Einbau beteiligt. Die Vorgängeranlage war 34 Jahre im Einsatz. Sie wurde demontiert, um Platz für den Nachfolger zu schaffen, der aktuelle Normen erfüllt und den Pulververbrauch optimiert.

„Unser neues automatisches Pulverzentrum ist beeindruckend, neben der Kabine gehören auch noch diverse beachtliche elektronische Bauteile und Schaltschränke dazu“, erklärt Marc-Oliver Meinzer, Abteilungsleiter Fertigung bei Krieg. Ein wesentlicher Vorteil der neuen Technik ist die Pulverrückgewinnung. Das überschüssige Material wird über ein Filter- und Zyklonsystem abgesaugt, rekonstruiert und ins Pulverzentrum zurückgeführt. So entstehen weder Verluste noch Ablagerungen in der Halle.

Auch Farbwechsel gelingen nun deutlich schneller. Anstelle von 1,5 Stunden dauert die Reinigung der Anlage heute nur noch acht Minuten – zu 80 Prozent automatisch. Krieg bietet seinen Kunden zehn Standardfarben ohne Aufpreis an, darunter Lichtgrau (RAL 7035), Anthrazit, Blau und Rot. Individuelle Farben sind jederzeit möglich. Für den Einsatz in ESD-Bereichen können die Produkte mit ableitfähiger Pulverbeschichtung versehen werden.

Links:

www.krieg-online.de

Die neue Anlage läuft im Zehn-Stunden-Betrieb. Ziel ist es, die Produktionskapazität zu verdoppeln und Pulver- sowie Energiekosten um 70 Prozent zu senken. Der Beschichtungsprozess selbst bleibt klassisch: Das Produkt wird elektrisch aufgeladen, mit Pulver beschichtet und anschließend bei 220 Grad eingebrannt. Bild: Krieg

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